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Alt 17.03.2011, 17:57
User 17544 User 17544 ist offline
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Zitat:
Zitat von aleol Beitrag anzeigen
Ehrlich wäre aber (aber O.K., ich weiß, so funktionier Politik nicht), zuzugeben, dass man früher Fehleinschätzungen gemacht hat.
Das wäre in etwa genau so ehrlich wie KTzG, der erst alle Plagiatsvorwürfe seiner Doktorarbeit betreffend widersprach und als das nicht mehr haltbar war dann Fehler einräumte, die sich quasi unabsichtlich - begründet mit Stress durch Familie und Beruf - eingeschlichen haben.

Man muss bzw müsste nur dumm genug sein um das zu glauben.

Kernkraft ist und war vor allem eines. Eine vergleichsweise günstige Variante der Energiegewinnung. Eine zwingende Notwendigkeit auf Kernkraft zu setzten hat es zu keinem Zeitpunkt gegeben. Die Abhängigkeit die z.T. von der Kernkraft heute besteht ist künstlich und ganz bewusst erfolgt.

Aber Ehrlichkeit kann man auch nicht wirklich verlangen, denn so blöd, dass sie sich selbst belasten würden und somit zumindest vor einem U-Ausschuss gezerrt werden könnten, sind sie nun auch wieder nicht. Wenn doch mal wage was durchsickert sind sie alle bestens mit dem Satz: "Ich kann mich nicht erinnern." vertraut. Die Taktik nur das zuzugeben, was wirklich bewiesen werden kann, ist ihnen auch nicht fremd.

Ich kann auch das Geseier von Restrisiko was schließlich jede Technik mit sich bringt nicht mehr hören. Dass da nicht gleich der Spruch: "Leute, was wollt ihr eigentlich, das Leben an sich ist immer gefährlich und endet sowieso mit dem Tod." kommt, wundert mich schon etwas.

Die Energiegewinnung aus Kernkraft ist einfach ein erhebliches Risiko.