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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht
Leute es geht um Fingerspitzengefühl, Toleranz und Verständnis untereinander.
Schiedsrichter haben sehr wohl eine gewisse Flexibilität. Recht ist nicht Recht haben.
Bei Senioren handelt es sich um Amateur-Wettkämpfe und keiner erhält hierfür Geld sondern investiert.
Es steht ausser Frage, dass manipulierte Schläger/Beläge, die einen Vorteil dem Akteur bringen, nicht zugelassen werden dürfen.
Aber seinen wir mal ehrlich, wenn ein sehr altes Holz eine Abweichung auf der Oberfläche hat, die kaum sichtbar ist und nur dem Spieler selbst Nachteile bringt oder wenn der Schriftzug im Fingerbereich zwar nicht mehr vollständig zu lesen ist, aber für einen verständnisvollen Dritten eindeutig reproduzierbar ist, dann frage ich mich doch, ob der Sport nicht unnötig behindert wird.
Eins steht fest, wir können ohne diese vielen Schiedsrichter leben und Spaß am Sport haben, die Schiedsrichter allerdings nicht ohne uns.
Im Klartext, wenn solche Exzesse nicht bald eingestellt werden, werden noch weniger Spieler an diesen Wettkämpfen teilnehmen.
Von daher sollte nun mal eine vernünftige Toleranz an den Tag gelegt werden!
Und ich verstehe auch nicht die Aussage eines Mitgliedes, die Schiedsrichter agieren doch bloss regelkonform und sind dementsprechend nur ausführendes Organ.
NEIN, so ist das nicht. Im Fussball kann auch ein Schiri ein Spiel zerpfeifen oder Fingerspitzengefühl beweisen. Hier könnte man sich mal ein Vorbild nehmen, aber im Tischtennis ist ja bekanntlich alles möglich.
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