Zitat:
Zitat von RobinTTStruvi
Weil man Amerika und Europa nicht mit China vergleichen kann. Basketballer leben oft schon hier in Europa den "American Way of Life", wer ein paar Basketballer kennt, wird bestätigen, dass die total "abgedreht" sind. Von daher fällt die Anpassung nicht so schwer. Beim Fußball ist es so, dass das hauptsächlich Asiaten und Afrikaner sind, die nach Europa wechseln. Den meißten Asiaten fällt das Leben hier auch sehr schwer, die Afrikaner sehen das allerdings als große Chance hier Geld zu machen und ihre Familien in der Heimat zu versorgen.
Und jetzt kommt der Tischtennisspieler aus Europa nach China: Er muss die schwerste Sprache der Welt lernen, um sich einzupassen. Er trifft auf eine völlig andere Kultur (Manieren, Gepflogenheiten etc. sind so anders, wie sonst wohl nirgendwo) und muss das Kind und Kegel auch noch antun. Dazu kommt das viele harte Training und dementsprechend viel Stress.
Boll hat ja mal in der chinesischen Superleague gespielt, hat danach aber auch gesagt: "Das mach ich nie nie wieder."
Das Modell "Eingliedern in die chinesische Liga" kann, glaube ich, nur in jungen Jahren (so um die 18) erfolgen. Wenn man noch keine Familie hat und offen für's Lernen, blutigen Schweiß (rein metaphorisch) und andere Kulturen ist.
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Also du hast Recht, außer in einem Punkt: Mandarin ist grammatisch gesehn die leichteste Sprache der Welt.
Ansonsten muss man dann ganz klar sagen, wenn sie sich zu schade sind um sich zu schinden für den Erfolg, dann gönn ich den Europäern auch nicht den großen Erfolg und die großen Titel, da haben es sich die chinesisch Spieler dann vielmehr verdient. Weil ich denk so, entweder man macht etwas richtig oder garnicht, und in Sachen TT ist China nunmal Nr.1, also egal wie die trainieren man muss dorthin es von ihnen lernen, ansonsten ist man halt nicht gut genug, was den Europäern ja auch passiert.