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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht
Ich denke, dass solche Reaktionen von den aktiven nur kommen, weil man mittlerweile das "Fass zum überlaufen" gebracht hat!
Viele Akteur (die meisten) wollen einfach nur ihrem Hobby nachgehen und beschäftigen sich mit den Neuerungen gar nicht!
Beläge auslüften? Macht kaum jemand...
Viele wissen nichtmal, wie dick der Belag sein darf...
Dazu wird im Moment nahezu alles bewährte umgeschmissen!
Es werden "prüflabore" angeschafft, in der Oberliga hat der Verein 1.000 Euro Mehrkosten im Jahr, nur weil das jetzt ne "profiliga" sein soll, Spieler verstehen nicht, warum die Mannschaften auf einmal nach computerzahl aufgestellt werden sollen (80-90% aller aktiven kennen ihren ttr gar nicht, weil er sie nicht interessiert), Spieler dürfen auf einmal nicht mehr in höheren Klassen starten usw...
Wenn man dann noch die German Open besucht und live beobachten kann, wie die Akteure mit bis ans Maximum getunten (aber natürlich vorher bei der nichtöffentlichen Kontrolle fein ausgesuchten) Schlägern zu Werke gehen, fehlt vielen Akteuren dann das letzte quentchen Verständnis!
Sicher, auch im seniorensport wird getunt, geklebt usw.!
Sicher auch bei den Schülern und jugendlichen!
ABER, viele Akteure beobachten dann ihre Vorbilder, bekommen das mit (blöd sind die alle nicht) und kommen halt zu dem Schluss: "was dem Profi recht, dem Amateur billig"...
Ich Frage mich immer was passieren würde, wenn bei den Profis die Kontrollen auf die gleiche Weise wie bei den Amateuren stattfinden würden und NICHT vorher zehn Schläger "freiwillig" zur Kontrolle angeschleppt werden.
Man Stelle sich vor, ein deutscher weltklasseakteur "verkalkuliert" sich und wird am ersten Tag disqualifiziert. Glaubt jemand im ernst, dass sojemand jemals durchfällt, wo dann, in dem Tagen darauf, nur noch 2.000 statt 5.000 zahlende Zuschauer in der Halle wären?
Ich kann's mir nicht vorstellen...
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