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AW: Süddt. Seniorenhalbfinalisten wehren sich gegen Schiedsgericht
Ich bin nicht so gut wie Du informiert, Fastest. Du weißt offensichtlich weit mehr über konkrete Probleme als ich.
Das bringt mich dennoch kaum von meinem Standpunkt ab. Wenn man seinen Schläger nicht selber testen kann, muss man halt auf Nummer sicher gehen und Beläge länger auslüften lassen als gewöhnlich und so weiter.
Den Reibetest gibt s meines Wissens mangels Validität gar nicht. Aber wie dem auch sei. Wenn sich jemand mit seinem Material gerne am Limit bewegt, muss derjenige halt Vorkehrungen treffen, um im Falle des Falles eine Alternative zu haben. Jeder entscheidet doch selber, ob er irgendwelche Grenzwerte ausreizen will oder ihm weniger auch gut genug wäre. Und es kommen auch auf keinen Spieler alle Probleme auf einmal zu. Ein uralter Schläger kann kaum zu wenig ausgelüftet sein, ein neuer Scchläger wird keinen Stempelabrieb haben. So muss jeder Spieler nur auf ein bis zwei Dinge achten, die in Zusammenhang damit stehen wie er sein Material vorbereitet.
Und das Argument Spieler würden gar nicht wissen, was erlaubt sei oder nicht kann nur schwerlich dem Sport selber angelastet werden. Es gibt unzählige Informationsquellen und jede Turnierausschreibung hat Kontaktdaten, wo man bei Unklarheiten nachfragen kann. Niemand kann erwarten Recht zu bekommen, wenn er seine Sorgfaltspflicht fahrlässig vernachlässigt.
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Stiga Ebenholz NCT v (84g)| Hexer 1,9
Deutsche Einzelmeisterschaften Behinderter in Dietzenbach 16./17.4.
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