Zitat:
Zitat von quietschfidel
Ich bin nicht so gut wie Du informiert, Fastest. Du weißt offensichtlich weit mehr über konkrete Probleme als ich.
Das bringt mich dennoch kaum von meinem Standpunkt ab. Wenn man seinen Schläger nicht selber testen kann, muss man halt auf Nummer sicher gehen und Beläge länger auslüften lassen als gewöhnlich und so weiter.
Den Reibetest gibt s meines Wissens mangels Validität gar nicht. Aber wie dem auch sei. Wenn sich jemand mit seinem Material gerne am Limit bewegt, muss derjenige halt Vorkehrungen treffen, um im Falle des Falles eine Alternative zu haben. Jeder entscheidet doch selber, ob er irgendwelche Grenzwerte ausreizen will oder ihm weniger auch gut genug wäre. Und es kommen auch auf keinen Spieler alle Probleme auf einmal zu. Ein uralter Schläger kann kaum zu wenig ausgelüftet sein, ein neuer Scchläger wird keinen Stempelabrieb haben. So muss jeder Spieler nur auf ein bis zwei Dinge achten, die in Zusammenhang damit stehen wie er sein Material vorbereitet.
Und das Argument Spieler würden gar nicht wissen, was erlaubt sei oder nicht kann nur schwerlich dem Sport selber angelastet werden. Es gibt unzählige Informationsquellen und jede Turnierausschreibung hat Kontaktdaten, wo man bei Unklarheiten nachfragen kann. Niemand kann erwarten Recht zu bekommen, wenn er seine Sorgfaltspflicht fahrlässig vernachlässigt.
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Und genau da liegst du bei vielen Áussagen einfach falsch.
1. Der Reibetest ist zwar kein offizieller aber damit wurden bei Meisterschaftsspielen im WTTV dann per Tatsachenentscheidung durch den SR eineige Schläger nicht zugelassen. ua hat ein OSR bei einem Spiel einen Belag zugelassen und derselbe SR den delben Belag eine Woche später nicht zugelassen weil zu glatt.
2. Bei einem Verbandligaspiel wurde das Minirae eingesetzt. Ein Spieler hatte einen 10 Monate alten Schläger der possitiv geteste wurde. Dann nahm er den Ersatzschläger der ca 3 Jahren unbenutzt in der Tasche lag. Auch positiv.
Im gleichen Spiel durfte ein Spieler nicht mit einem Anti spielen der zu uneben war. Mit diesem Schläger hatte der Kollege aber vorher die westdeutschen Seniorenmeisterschaften komplett bestritten.
3. Der Stempelabrieb war natürlich bei einem alten Belag. Da lag das problem dabei, das der Brettchenspieler sich nen neues Brettchen besorgt hatte weil das alte zu gebogen war und sich auch neue Beläge holen wollte es den belag aber nur noch in einer farbe gab und er deshalb den alten belag auf die andere seite machen musste. Und X SRaT haben ihm auch den belag mit dem Buchstabenabrieb druchgehen lassen Und plötzlich einer nicht mehr.
4. Und genau da liegt die problematik: Selbst wenn man nur auf 1 oder 2 Dinge achten muss ist es trotzdem unmöglich, weil man nicht die Messgeräte hat die einem evtl auf einer meistreschaft dann begegnen können.
Möchte da wie gesagt nochmal den Kollegen anführen (und davon kenne ich einige) der mit einem Belag der mehrere Monate auf dem Schläger war positiv getestet wurde auf Lösungsmittel. Was hätte der anders machen sollen??? Worauf hätte der noch achten müssen?
Wie hätte der Brettchenspieler darauf kommen sollen das sein Schläger durch eine Enebnheitsmessung fallen würde wenn mit bloßem Auge keine Krümmung erkennbar ist. Wie hätte er darauf kommen sollen? Was hätte der machen sollen damit das nicht passiert???
ich will mir nen neuen Schläger kaufen. Was muss ich alles machen. ich geh in den Tt Shop und kaufe mir 2 Beläge und ein Holz. ich gehen nach hause und lasse alles einen Monat auslüften sicherheitshalber. Aber wirklich an der frischen luft. Nicht etwa im Wohnzimmer wo öfter mal ein gelkamin brennt und da deswegen dann der belag dadurch mehr beslastet wird (kein Witz).... dann geh ich wieder in den Shop und lasse den Schläger montieren. Bitte mit VOC freiem Kleber. ich gucke zu dass die das auch so machen. bevor die das kantenband drum machen nehme ich die Lupe und gucke ob die maxbeläge die ich gekauft habe nicht blöderweise vom werk zu dick produziert wurden. natürlich messe ich an allen seiten nicht das der 1,5 mm belag auf der anderen seite womöglich schräg produziert wurde und deswegen uneben ist. Super alles gleichdick 4,0 mm genau mit Lupe und auge gemessen. Dann kleb ich Kantenband drum und hoffe da ist im klebstoff kein lösungsmittel. Jetzt kann ich endlich sicher zum Turnier fahren. So ungefähr soll das jeder machen????Oder hab ich noch was vergessen???
Und jetzt komme ich zum Turnier und die messen mit den Hightechgeräten und sagen mir:
1. Der Maxbelag ist nicht 4,0 mm dick sondern 4,06 und bei 4,05 ist die tolereanz. leider darfste da nicht mit pielen.
2. Außerdem wurden VOCs festgestellt. aber wo die herkommen wissen wir nicht.
Ach doch noch was vergessen. bete mal das das neue Holz nicht durch irgendwelche fehler bei der Produktion oder Lagerung sich etwas verzogen hat und der Schläger deswegen uneben wurde. Hb so einen Schläger schonmal im Laden gesehen der war sogar mit bloßem auge krumm. aber wenn er "unsichtbar" krumm ist haste nen problem.
Hab ich un anchdem ich soviele Dine berücksichtigt habe meine Sorgfaltspflicht in deinen Augen erfüllt. Oder was hab ich vernachlässigt? Und jetzt muss ich doch Recht bekommen und darf mit dem Shläger spielen oder???