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Zitat von Pinguin
Zum Beispiel welches? Den ganzen Schläger "einzupacken" (wie bei ENEZ) würde z.B. dazu führen, dass man nicht mehr unterscheiden kann, welcher Belag der "Übeltäter" ist. Zudem kann ich mich auch nicht erinnern, dass zu Zeiten von ENEZ zwischen NA und NI bei der Messung unterschieden wurde. Warum sollte sich hier die Ansicht ändern, ohne dass dies explizit in die Richtlinie geschrieben wird?
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Wen interessiert welcher Belag der "Übeltäter" ist

Es ist schlicht und ergreifend egal, denn der Schläger ist bei zu hohen ppm-Werten nicht regelkonform. Das Enez-Messverfahren ist nicht dafür geeignet um ppm-Werte von 2,3 oder 4 ppm zu ermitteln. Das habe ich mir jedenfalls mal sagen lassen und hatte keinen Anlass daran zu zweifeln. Ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass je ein Schläger mit zwei NA-Belägen in ein Enez gelegt wurde. Das Messverfahren mit demMiniRAE samt Messkappe an der Ein- und Auslass des Gerätes angeschlossen wird, ist halt das Messverfahren das gewählt wurde um NI-Beläge auf Tunen bzw Boostern zu überprüfen.
Ja, du hast selbstverständlich recht. Es steht nirgends geschrieben, dass keine VOC-Messungen auf NA-Belägen durchgeführt werden sollen. Ich persönlich halte es allerdings für sehr fragwürdig.
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Zitat von Pinguin
Bye bye, Diskussionskultur ...
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Jetzt sei mal nicht hyperempfindlich! Ich kann dir versichern, dass ich deine Beiträge sehr schätze
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Zitat von Pinguin
Wenn das eine Gerät 3,42 und das andere 3,51 anzeigt, beide aber zu hohe Messwerte anzeigen - woran erkennt man das?
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Woran erkennt man was

Soweit ich weiß, ist das MiniRAE lite nicht dazugeeignet zwei Nachkommastellen anzuzeigen. Eine Abweichung von 0,09 ppm würde ich als sehr vertretbare Messtoleranz erachten und wäre zudem durch den Zeitabstand und der anderen Position der Messkappe auf dem Belag zwischen zwei Messungen zu erklären. Es gäbe also nicht den geringsten Grund um die Messergebnisse beider Geräte anzuzweifeln. Auch T9 sieht nicht vor, dass zweimal exakt das gleiche Ergebnis ermittelt werden muss.
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Zitat von Pinguin
Waren die WTTV-Messgeräte bereits vor Ort als festgestellt wurde, dass die ITTF-Messgeräte fehlerhaft messen? Warum sollte 3 h nach der ursprünglichen Kontrolle nochmal nachgemessen werden - bis dahin kann ja alles mit dem Schläger passieren. Wodurch wäre eine Nach-Nachkontrolle gerechtfertigt? Zudem düften zwischen dem ersten und dem zweiten Tag keine großen Unterschiede im Teilnehmerfeld bestehen, da die Qualifikation in Gruppen gespielt wurde. Warum sind dann am zweiten Tag nicht erneut so viele Schläger aufgefallen?
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Ich weiß nicht, ob die WTTV-Geräte bereits vor Ort waren. Ich nehme mal an, dass sie nocht nicht vor Ort waren. Woher weißt du, dass "festgestellt" wurde, dass die ITTF-Geräte fehlerhaft messen

Ich weiß noch nicht mal
wie festgestellt wurde, dass die ITTF-Geräte fehlerhaft waren
Drei Std. später noch mal zu messen, macht natürlich keinen Sinn und ist deshalb nicht zu rechtfertigen und auch selbstverständlich nirgends vorgesehen. Im Übrigen hattest du eine dritte Messung ins Spiel gebracht
Die Fragen des letzten Teils überraschen bzw irritieren mich allerdings ein wenig. Fragst du jetzt ernsthaft warum am Tag zuvor disqualifizierte Spieler, die noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen sind, dazu geführt haben, dass später unter Profis nur noch ein Spieler disqualifiziert wurde
Zudem schließe ich z.B. nicht aus, dass die ITTF-Geräte mittels Update auch VOC-Typen aufspüren konnten, die vor dem Update noch nicht erkannt werden konnten und die Spieler bzw die Ausrüster diesbezüglich nicht im Bilde waren. Kann man, wenn man gewillt ist, natürlich als "Defekt" deklarieren