Zitat:
Zitat von Perner
Also ich habe nun verstanden, dass für diese Art von Events, wo erweiterte Prüfung stattfinden, deine Empfehlung ist:
a) dünnere Beläge
b) keine Tensorenbeläge (da ohne FKE gewünscht ist)
c) keine VOC-haltigen Kantenbänder
Leider finde ich in den diversen TT Katalogen, die mir vorliegen, keinen Hinweis, ob Kantenbänder VOC-haltig sind oder nicht.
Auch erscheint es mir sehr einschränkend, dass ich mein Material u.U. so verändern muss, um nur annähernd sicherzustellen, dass ich durch die Prüfung komme.
Ob wirklich gute Spieler mit diesen Vorschlag einhergehen wollen?
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Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass es auch ohne Messgeräte möglich ist, mit ziemlicher Sicherheit einen regelgerechten Schläger zusammenzustellen, um damit das Argument zu entkräften, dass man als Spieler hoffnungslos Hersteller und Händler ausgeliefert ist. Je mehr man sich als Hersteller, Händler oder Spieler auf den einzelnen Strecken (Dicke, Farbe, Noppenlänge, VOC-Gehalt, Erhaltungszustand usw.) an die Grenzen des Erlaubten rantastet, umso größer wird das Risiko sein, dass der Schläger nicht zugelassen wird. Wenn das jedem Spieler klar ist und so akzeptiert wird, wären wir ja schon ein gutes Stück weiter. Dass es keinem gefällt, zugunsten der sicheren Regeleinhaltung Abstriche bei den Materialeigenschaften zu machen, versteht sich von selbst, das ist in jeder Sportart so und generell nicht zu ändern. Das Material muss eigentlich nicht geändert werden, wenn es die im aktuellen Zustand Regeln erfüllt, und wenn man nicht sicher ist, kann man durch das Befolgen dieser Hinweise fast sicher ohne Messgeräte einen zulässigen (Ersatz-)Schläger zusammenstellen.
Wenn Du nicht sicher bist, ob das Kantenband, die Hülle, die Belagschutzfolie, der Reiniger usw. VOC-frei ist - frage den Händler oder lass sie bei Unsicherheit einfach weg.