Einzelnen Beitrag anzeigen
  #3  
Alt 02.04.2011, 15:15
NicoZ NicoZ ist offline
ohne Titel
Foren-Stammgast 500
 
Registriert seit: 10.08.2009
Ort: Wuppertal (Bremerhaven)
Beiträge: 582
NicoZ kommt allgemein ganz gut an (Renommeepunkte mindestens +60)
AW: Regelfrage zum Aufschlag

Es gibt KEIN absolutes Zeitlimit. Der SRaT hat für "ununterbrochenes Spiel" zu sorgen und wird ggf nach Aufforderung auch Verwarnen ("wasting time").

Schon den unteren Bereich halte ich persönlich für bedenklich; den obersten dürfte kein ausgebildeter Schiedsrichter mehr mitmachen.

Die Problematik kommt übrigens auch immer wieder bei Lars Hielscher auf, der gut dafür geeignet ist zu zeigen, wie es eben in Ordnung ist: er braucht zwar jedesmal 6-7s für den Aufschlag, aber der ist IMMER genau gleich, bei 0:0 im ersten Satz und bei 16:16 im fünften Satz; der Anwurf ist 100%ig erkennbar. Hier ist keine Zeitverschwendung erkennbar, auch keine Psychospiele - das ist einfach sein festes Ritual und in dieser Länge auch hinnehmbar. (Mancher andere muss 3 Mal auf den Boden prellen - das nimmt aber kaum jemand als Zeit zum Aufschlag wahr.)
Abere bereits bei immer 10s würde er aber vermutlich schon mehr Probleme bekommen. (Noch nicht bei jedem.)

In den berüchtigten unteren Ligen ohne OSR bleibt dann meist nur ein Protest oder auswechseln des SR - wobei es da Seltenheitswert haben dürfte wenn ein Mannschaftsmitglied als SR tatsächlich mal eine Verwarnung ausspricht, aus nachvollziehbaren Gründen.
Vielleicht sieht der Spieler es ein, wenn man jedes Mal protestiert... dauert dann mal 2 Minuten zum Aufschreiben jeden Protests bei jedem seiner Aufschläge (der u.U. auch noch wiederholt werden muss...) und vorher spielt man nicht weiter. (Schönster Sport ist das natürlich auch nicht. Wenn es geht sollte man das so regeln - wurde der Spieler denn überhaupt darauf angesprochen oder hat dein M-Kollege es einfach in sich hinein gefressen?)
Mit Zitat antworten