Damenregelung:
1. Es gibt auch Herrenspieler, die nur die "wichtigsten" Spiele bestritten haben, siehe z.B. Burglengenfeld. Denke, dass dies kein "Damenspezifisches Problem" ist. Wenn Damen gemäß ihrer Spielstärke, also dann auch auf Bezirksebene, eingestuft werden, ist dieses Problem behoben. Ausnahme natürlich: Sperrvermerke.
Vielleicht sollten diese für Damen nicht erlaubt werden, da sie ja nicht wirklich "Stammspieler" sind.
2. Die Jugendregelung ist eine einseitige Bevorteilung der Vereine, die höherklassige Jugend-Mannschaften haben.
3. siehe 1.
4. siehe 1.
Es scheint so, als wären 95% der Aktiven mit der Damenregelung unzufrieden. Da stellt sich nur die Frage, wie konnte es zu dieser Regelung kommen??? Und warum wird diese nicht basisdemokratisch wieder in die Tonne getreten? Eine Diskussion hier im Forum ist zwar schön und gut, aber dann müssen halt die Funktionäre (z.B. Abteilungsleiter) auch mal den A

in der Hose haben und dagegen vorgehen. (Anträge auf Kreistag stellen, offizielle Wege gehen, etc.)
Sperrvermerkregelung:
Die Regelung ist meines Wissens nur eine einmalige Geschichte, weil die ttr-Wert-Regelung völlig grundlos und übereilt mitten in der Saison eingeführt wurde. Hier liegt eigentlich der Hase im Pfeffer.
Jugendregelung:
Stimmt. Allerdings ist die freiwillige Selbstkontrolle der Vereine auch so eine schwierige Sache. Glaube nicht, dass jeder Verein hier seine Pflichten gegenüber den Jugendlichen so ersnt nimmt. Auch hier kann man aber von einer Wettbewerbsverzerrung sprechen, wenn die guten Bayernligajugendlichen eben dann nur zu den "wichtigsten" Spielen eingesetzt werden. Vorschlag:
Eventuell die Gesamtzahl der Einsätze von Jugendlichen pro Saison beschränken, z.B. auf 25.
Einführung TTR-Werte
Ein zu hoher oder zu niedriger Einstiegswert gleicht sich vor allem bei Jugendlichen doch sehr schnell aus.
Wenn es eine Differenzregelung gibt, sollte auch ein (leicht) besserer Spieler nach hinten rutschen dürfen. Das war doch bei der Quotientenregelung auch erlaubt. Sinn der Differenzregelung ist ja, Spieler die annähernd gleich sind, so aufzustellen wie es vereinsintern beurteilt wird. Das ist auch sinnvoll, denn der TTr-Wert (oder noch extremer früher Quotient) sagt halt viel, aber nicht
ALLES über die Spielstärke aus. Bsp. aus der Quotientenzeit: Ein Spieler A im hinteren Paarkreuz spielt die komplette Vorrunde seines Vereins. Team ist im hinteren Mittelfeld. Er spielt eine Bilanz von 9:9. Ein Ersatzspieler macht drei Einsätze. Zweimal trifft er auf noch schlechtere Ersatzspieler beim Gegner und einmal spielt er gegen das Schlusslicht mit -> 3:0. Und schon muss er vor den Spieler A.
2 Mannschaften eines Vereins in einer Liga
Viel einfacher: wie in anderen Sportarten auch keine zwei Teams eines Vereins in einer Liga zulassen!
Oder nachdem man ja nach Spielstärke aufstellen muss, ist die 2. Mannschaft logischerweise auf jeder Position schlechter als die 1.

Deshalb werden diese Spiele
gar nicht ausgespielt und automatisch für das bessere Team gewertet. Damit die Spieldifferenz nicht zu stark beeinflusst wird, eben nicht 9:0, sondern von mir aus 9:4. Es müssen ja jetzt keine Quotienten mehr gebildet werden, daher einfach keine Einzelergbnisse bei diesem Spiel in die Wertung nehmen.
Denke nur mit diesen beiden Vorschlägen wird dieses Problem gelöst werden können!
Frühe Entscheidungen in den Ligen/Relegation:
Durch Relegation haben Teams noch die Chance auf den Aufstieg, die zwar die Liga dominieren, aber aufgrund eines einzigen starken Gegners nur 2. werden (siehe z.B. 3. BL Nord Mfr). Daher absolut zu befürworten. Auch hier muss halt von JEMANDEN ein Antrag bei den entsprechenden Gremien eingereicht werden. Wozu treffen sich denn die Funktionäre auf ihren Kreis-/Bezirkssitzungen?
Zulassung von 5. Kreisligen:
Es ist einfach ein Witz, dass nur aufgrund der Festlegung der Ligenbezeichnungen in der WO ein Kreis keine Möglichkeit hat, mehr Ligen mit Auf- und Abstiegsregelung einzuführen. Hier ist dringend eine Änderung nötig. Muss halt auch wieder JEMAND beantragen. Wenn im Landkreis Schwandorf so viele Vereine spielen, warum macht man dann keine 5. & 6. Kreisliga? Völliger Quatsch, dies zu Regelementieren.
Was auch unschön ist, ist
die kleine Ligenstärke. So gibt es vor allem im Jugendbereich (genau da, wo die Kinder viel spielen wollen und dafür auch Zeit haben) oft nur Ligen mit sechs Teams (insbesondere auf Bezirksebene), weil die Vereine aus entlegeneren Landkreisen die weiten Fahrten scheuen. Wenn dann auch noch Teams zurückziehen, ist das fast ein verlorenes Jahr für die Jugendlichen. Hier sollte man (notfalls durch entsprechendes Nachziehen) dafür sorgen, dass mindestens acht Teams pro Liga spielen. Noch extremer ist dies z.B. in den 4. Kreisligen für Herren.
In Schwandorf z.B. 4 Kreisliga Nord 6 Teams (ein Rückzieher!!!), d.h. pro Halbserie fünf Spiele. Wenn dann auch noch der Terminplan so erstellt wird, dass drei dieser Spiele in 9 Tagen sattfinden, ist das echt ein Witz. Dadurch verlieren die TT-Spieler die Bindung zur Sportart. Ich wette, es werden sich nach der Saison ettliche Teams auflösen! Es ist klar, dass in der untersten Liga keine konstante Teilnehmerzahl festgelgt werden kann, aber wenn ich 4. (mit z.B. immer 8 Teams) und 5. (Rest, evtl.
Doppelrunde) KL bilden würde, hätten mehr Spieler zumindest einen geregelten Ligenbetrieb!