Zitat:
Original von Enrice:
Dann muß ich leider zu bedenken geben, daß der Schiedsrichter nicht sehen KANN, ob der Aufschlag in allen Punkten der Aufschlagregel entspricht, wenn der Ball für ihn verdeckt ist!
Daraus folgt eben ein sehr großer Interpretationsspielraum, da durch den anderen Blickwinkel der Schiedsrichter nicht entscheiden kann, ob der Ball vom Gegner aus sichtbar ist, selbst wenn der Schiedsrichter den Ball zu jeder Zeit sehen kann!
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das sehe ich anders, prinzipiell kann es auch möglich sein, über einen aufschlag zu entscheiden, wenn der ball für den schiedsrichter verdeckt ist.
das problem ist denke ich, dass der aufschlag nach vorne ausgeführt werden muss und von da sichtbar sein muss, der schiri aber von teilweise von hinten entscheidet, ob der ball von vorne zu sehen ist. maw das problem liegt in der positionierung der schiedsrichter hinter dem spieler statt hinter dem gegner. diese falsche positionierung muss dann der spieler aufgrund des absatzes 2.6.5 (ein absatz, der wie ein überzogenes zugeständnis an die schiedsrichter klingt, da er ihnen tür und tor für eine auslegung gegen den geist der regel öffnet - nämlich auch für den gegner eindeutig sichtbare aufschläge abzuzählen mit der begründung, dass der schiedsrichter nicht deren regelkonformität erkennen konnte).