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Alt 11.09.2003, 19:52
sVeNd sVeNd ist offline
heißläufer
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sVeNd ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
Zitat:
Original von Pinguin:
ich erlaube mir mal dir zu widersprechen.
aber bitte, als schiri (?) musst du im zweifel eh etwas mehr regelkenntnis aufweisen als z.b. ich.

Zitat:
Original von Pinguin:
Wie soll der SR überprüfen ob der Ball aus der flachen Hand ohne Schnitt mind. 16cm hochgeworfen wurde, wenn er ihn nicht sieht?

Dass der SR den Ball nicht die ganze Zeit sehen muss, stimmt. Wenn er sieht, dass der Abwurf korrekt war und er die Höhe sieht (z.B. wenn der Ball über den Kopf geht) und aus der Körperstellung, Armbewegung etc. abschätzbar ist, dass der Ball nicht verdeckt ist - okay. Aber gerade in letzterem Punkt liegt das Problem: Viele Spieler schlagen "gerade so nicht verdeckt" auf, aus der Körper- und Armhaltung ist nicht immer zweifelsfrei zu erkennen, ob der Aufschlag korrekt war.
genau deswegen hatte ich "prinzipiell" geschrieben. praktisch wird immer der fall der nichtbeurteilbarkeit eintreten, aber prinzipiell gibt es eben auch aufschläge, über die so befunden werden kann.

Zitat:
Original von Pinguin:Und: wäre der andere Absatz anders formuliert, wäre im Umkehrschluss ja der SR gezwungen, sich für jeden Aufschlag den optimalen Platz zu suchen. Meinst du nicht, dass das den Spielfluss und auch die Spieler stören würde? Und aus 7m Entfernung (hinter dem Spieler) zuverlässig "Netz" oder nicht zu erkennen, ist wohl fast unmöglich (in den meisten Fällen). Oder sollen wir 4 SRs pro Tisch platzieren? Kein Problem - wer zahlt das aber wieder???
wenn es nicht anders geht, muss der schiri eben alle zwei aufschläge den standort wechseln. alles andere ist doch irgendwie verdreht: soll der spieler sich bei seinen aufschlägen nach dem standort des schiris richten? wohl kaum.
ein wichtiger punkt, den du (vielleicht) vergisst: nicht die spieler spielen für die schiedsrichter, sondern die schiedsrichter sind für die spieler da, um einen regelgerechten ablauf zu ermöglichen. insofern ist eine regel, die einen spieler de facto zwingt, sich nach dem schiedsrichter zu richten (oder abgezählte aufschläge in kauf zu nehmen) kontraproduktiv, weil sie die spieler vom eigentlich wichtigen - nämlich dem spiel - ablenkt.
natürlich wird ein guter schiedsrichter dafür sorgen, dass derartige probleme nicht auftreten, aber wie weiter oben zu lesen war, gibt es eben nicht nur gute schiedsrichter und denen öffnet der besagte absatz in meinen augen nunmal tür und tor, in negativem sinne auf sich aufmerksam zu machen.

was spricht eigentlich gegen die positionierung in der netzverlängerung (ich muss dazu sagen, ich kenn mich mit der positionierung und so wirklich nicht aus)? oder wenns schon zwei schiris gibt, dagegen, den entscheiden zu lassen, der den aufschlag auch sieht? ansonsten denk ich sind zwei schiris genau die richtige anzahl, wenn ich aber schiris delegieren dürfte, würde ich mal ein paar in untere klassen zur regelvermittlung schicken - insbesondere der aufschlagregel. einer pro spiel würde da schon reichen. aber ich weiß natürlich auch, dass es im prinzip (wie in allen ehrenämtern) eher zu wenig schiris gibt.
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