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Alt 12.09.2003, 08:42
Bernd Beringer Bernd Beringer ist offline
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Auszug aus der Heilbronner Stimme:

Die eingespielte Truppe hat Platz 3 im Blick
Von Klaus Apitz

Mit einer eingespielten Truppe peilt die Neckarsulmer Tischtennis-Truppe um Routinier Klaus Werz in der am Wochenende beginnenden Regionalliga-Saison einen Spitzenplatz an.

Neckarsulm startet am Samstag (17 Uhr Ballei) mit dem Spiel gegen TuS Bad Aibling, am Sonntag (14 Uhr) folgt das Match beim Aufsteiger SV BW Wiehre Freiburg. Kommen die erwarteten beiden Siege, dann wären die Neckarsulmer auf Kurs.

"Titelfavorit ist Seckenheim, das sich verstärkt hat, für uns wäre ein dritter Platz ganz gut", sagt der fürs Teams zuständige Heinz Harst. Seckenheim hat geschickt aufgestellt: Der Tscheche Martin Oleijnik, Bester der Liga in der vergangenen Saison, bleibt der Spitzenmann.

An Position 3 wurde der ehemalige tschechische Nationalspieler Roland Krmaschek platziert, der etliche Jahre in der 1. Bundesliga den Schläger schwang und mittlerweile 34 ist. Ihn hätte man gut und gerne auch in die Spitze nehmen können, in der Mitte aber wird er eine Bank sein.

Und Petr Calvas, als Dritter der Seckenheimer Tschechenmacht, spielt im hinteren Paarkreuz. Auch ihn könnte man sich gut eine Etage höher vorstellen. In Neckarsulm sieht man einen Zweikampf Seckenheims mit Würzburg II voraus: "Zwischen den beiden müsste es laufen", so Harst.

Doch um den dritten Rang will man kämpfen. Und damit um die Vorherrschaft im Unterland. Denn in den Neunzigern war der regionale Konkurrent TSV Sontheim der Platzhirsch, doch die Zeiten haben sich geändert. In der vergangenen Saison standen die Neckarsulmer Tischtenniscracks erstmals seit langer, langer Zeit wieder vor dem Konkurrenten, der inzwischen unter dem Namen TSG Heilbronn firmiert: Neckarsulm wurde Vierter, die TSG Sechster.

Und da es in Heilbronn mit einer jungen Truppe versucht wird, dürfte sich an den neuen Kräfteverhältnissen nichts ändern. Die Spieler beider Teams werden allerdings künftig einmal die Woche eine Trainingsgemeinschaft bilden, auf Anregung des im Heilbronner Stützpunkt tätigen Verbandstrainers Martin Ostermann übrigens.

Ziel ist, dass die Youngsters der TSG von starken Gegnern gefordert werden. Neckarsulm hat dieselben Spieler im Einsatz wie bisher. Der Tscheche Josef Braun ist Spitzenmann, an Position zwei spielt Daniel Horlacher. Er hat seine gute Form vergangenes Wochenende unter Beweis gestellt, als er die Württemberg-Rangliste Top 12 gewann.

Gut in Schuss sind auch Peter Kühnle und Marc Friebe im mittleren Paarkreuz. Auch sie spielten eine starke Rangliste, Kühnle wurde Dritter, Friebe Siebter. Klaus Werz und Jürgen Möß vervollständigen das Team. Werz, in den Achtzigern einer der stärksten Spieler Württemberg, ist inzwischen 43 und hängt noch eine Saison an.

Bei der vorangegangenen Runde aber auch kein Wunder, denn Werz gewann fast alle seine Spiele. Als Ersatzmann ist Christoph Hagmüller vorgesehen. Das 17-jährige Talent muss auch gleich zum Start ran, denn Werz hat einen Familientermin wahrzunehmen.
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