Hallo,
Schon öfters bin ich über diesen Beitrag gestoßen.
Ohne den ganzen Beitrag zu lesen war ich immer der Meinung, dass die alleinige Bestimmung der Grundfrequenz nicht ausreichend ist.
Ich bin der Auffassung, dass das Ausschwing- und Resonanzverhalten entscheidende Rückschlüsse auf die Spieleigenschaften, Vibration etc. zulässt.
Ich verfüge über ein Messsystem zur Frequenzanalyse.
Das hatte ich vor einiger Zeit benutzt um passive Frequenzweichen für Lautsprechersysteme zu optimieren.
Heute fiel mir das Messmikro (ECM8000 vom Behringer) wieder in die Hände und ich startete einfach einen Versuch.
Wie zu erwarten, tat sich im kumulativen Abklingspektrum einiges an Resonanzen auf, welche ich im Moment noch nicht näher einordnen kann.
Ist ja auch 2:37 Uhr!

Besonders der Peak bei ca. 3,8 kHz wundert mich.
Allerdings sollte man auch nicht die Wirkung der Einheit dB verkennen.
Die Differenz zwischen der Grundfrequenz und dem störenden Peak ist ca. -39,5 dB.
Das sind nach Adam Ries nur ca. 1,06 Prozent.
Es sieht nicht nach Oberwellen a´la k2 und k3 aus, da der Bezug zur Grundfrequenz fehlt.
Auch Summen- und Differenzfrequenzen erschließen sich mir auf den ersten Blick nicht.
Ich werde dem Problem in den nächsten Tagen auf den Grund gehen.
(Einen Messfehler durch eine Störgeräusch kann ich momentan nicht ausschließen.)
Beim Testholz handelt es sich um einen Modell aus dem Eigenbau.
Gruß, Photino
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?