Zitat:
Original von dirkmuessig:
das schießen ist ja wohl im modernen Tischtennis völlig überholt, sodass es eigentlich kein schlüßiges Argument ist einen Belag, mit dem man gut Topspin spielen kann, gegen deinen Anderen einzutauschen, mit dem man schießen kann.
Aber vielleicht kann man auch überdenekn, die Schwammstärke zu ändern, wenn es unbedingt sein muss..
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Momentan ist es halt irgendwie "IN" dicke, weiche Beläge (am besten frischgeklebt) zu spielen. Dass man dabei Einbussen bei Schlagtechniken hat, die im Augenblick nicht sonderlich "modern" sind, wird leider oft übersehen.
Wem dann diese Beläge zu weich sind, der versucht oft das andere Extrem, nämlich sehr harte Beläge. Warum bloss?
Es gibt jede Menge Mediumbeläge, die so ausgeglichen sind, dass man damit alles spielen kann. Nur gelten diese Beläge, besonders bei sehr jungen Spielern, oft als "uncool".
Wieso spielen die meisten Profis mit Klassikern und nicht mit den modernen Hi-Tech-Belägen, für die sie werben?
Ich schätze mal, weil die Wahl des Belags immer einen Kompromiss darstellt und man bei einen Mediumklassiker die wenigsten Kompromisse eingehen muss!
Gruss,
Jan