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Alt 29.04.2011, 18:47
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AW: Tischtennishölzer Frequenzen (Ranking)

Zitat:
Zitat von Spin Jim Beitrag anzeigen
Naja gut, Härte ist ja die direkte und wohl proportionale Grösse die die Frequenz beeinflusst. Die Masse spielt warscheinlich - von der Frequenz unabhängig - eine recht grosse Rolle.
Naja, die Masse wegen den Stoßgesetzen.
Härte muss nicht gleich Steifigkeit sein. Bei vielen Stahlsorten ist z.B. das E-Modul (die Steifigkeit ist maßgeblich vom E-Modul abhängig) annähernd gleich obwohl die Härte sehr unterschiedlich ist. Was ich mit Härte meinte ist die Elastizität des Holzes an dem Punkt wo es mit dem Ball in Kontakt kommt. Ein weiches Deckfurnier verformt sich stärker und dabei geht mehr Energie verloren als bei einem harten Deckfurnier.

Das was die Frequenz aussagt ist eine Mischung aus vielen Faktor. Die wichtigsten dürften die Blattdicke und das E-Modul des Deckfurniers und eventuell von Zwischen- oder Sperrfurnieren (vor allem Faserverstärkte Werkstoffe) sein. Das Kernfurnier dürfe eine eher untergeordnete Rolle spielen, da für die Biegesteifigkeit die Schichten die am weitesten von der neutralen Faser (Mitte des Blattes in Dickenrichtung) entfernt sind die größte Rolle spielen. Auch die Verleimung dürfte da eine Einfluss haben.

Wäre mal interessant bei den Hölzern noch die Blattdicke und den Aufbau der Furniere zu untersuchen. Wenn ich keinen totalen Quatsch erzählt habe müsste sich da eigentlich eine Faustformel für die Frequenz ableiten lassen.

Sind irgendwelche Leute hier die Hölzer selbst bauen und das bestätigen oder widerlegen können?

Grüße
JackInTheBox
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