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Zitat von macbean
Das wäre ja noch unsinniger, denn in der von dir beschriebenen Situation hat der Zweitplatzierte es ja sportlich nicht über die Relegation geschafft.
Vielleicht seht ihr es, jedenfalls wenn man euren Worten zuhört, auch zu sehr aus Sicht des TTVSA.
Und jemand der gar nicht erst an der Relegation teilnimmt hat es aus meiner Sicht auch nicht verdient, denn sie haben damit, so könnte man argumentieren, bereits bekundet kein Interesse an der höheren Liga zu haben.
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Ich verstehe ja Deine Argumentation. Aber die eigentliche Frage ist doch, warum sich dieses Problem überhaupt stellt?! Nehmen wir das Beispiel Oberliga/Regionalliga: Stahnsdorf verzichtete frühzeitig, Landsberg bekam das Aufstiegsrecht und Hettstedt als Dritter durfte die Rele spielen. Aus meiner Sicht eine klare und gute Regelung.
Hätte Stahnsdorf den Nichtaufstieg später entschieden, wäre das Aufstiegsrecht auch auf Landsberg übergegangen, unabhängig davon, ob und wie Landsberg die Rele gespielt hätte.
In der Verbandsliga Sachsen-Anhalt ist es derzeit leider etwas anders, weil der Staffelsieger sich wohl noch nicht entschieden hat, was natürlich sein gutes Recht ist. Hätte er es - wie Stahnsdorf in der OL - bereits getan, wäre der Zweite (Bism.) direkt aufgestiegen und Freyburg hätte als Dritter und damit als Vertreter von Sachsen-Anhalt die Rele gespielt (siehe Hettstedt in der OL).
Der einzige Unterschied ist also die "Entscheidungsfreudigkeit" der Staffelsieger. Ein Hauptgrund dafür sind die festgelegten Fristen.
Nur weil aber eine Mannschaft eine Entscheidung später - also nach der Rele - trifft, darf dies nicht zum Nachteil anderer Mannschaften ausgelegt werden. Warum also sollte der Zweite die Rele spielen, Fahrkosten u. ä. in Kauf nehmen, wenn er durch Rückzug des Staffelsiegers (später) auch direkt aufsteigen kann?
Hier übrigens die Regelung aus Sachsen-Anhalt aus den AB zur WO, Punkt 25b):
"Verzichtet ein Staffelsieger auf den Aufstieg, kann der Tabellenzweite
den Aufstieg wahrnehmen..."