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Alt 04.05.2011, 13:54
User 17544 User 17544 ist offline
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Zitat:
Zitat von Rudi Endres Beitrag anzeigen
Es soll sich was verbessern, aber es darf sich nichts Grundlegendes ändern.
Mit dieser Einstellung kommt man nicht weit. Entweder man findet sich mit dem Nischendasein unseres Sports ab oder man riskiert grundlegende Reformen.
Na ja, ich kann mit dem Nischendasein ganz gut leben. Aber ich bin sicher nicht entscheidend. Unabhängig davon ist es für mich schwer vorstellbar, dass eine Netzerhöhung oder was auch immer unseren geliebten Sport aus dem Nischendasein befreien könnte.

Zitat:
Zitat von Rudi Endres Beitrag anzeigen
Die meisten Spieler wollen alles so lassen wie es ist. Sie sehen zunächst mal ihr eigenes Spiel. Fernsehquoten oder Zuschauerzahlen sind bestenfalls für einige Funktionäre ein Thema.
TT ist ein Aktivensport. Zuschauer, die die Spiele der Profis besuchen sind zu fast 100% selbst TT-Spieler. So jedenfalls mein Eindruck
.
Solange Funktionäre - wie bei den GO in Dortmund - nicht mal dazu fähig sind ein Herrenendspiel als letztes Spiel der Veranstaltung stattfinden zu lassen, so dass auch die nicht ganz so attraktiven Spiele wie Dameneinzel-, Damendoppel- und Herrendoppelfinale von den Zuschauern beachtet werden, brauchen sie sich über Zuschauerzahlen keine weiteren Gedanken machen.

Schaut man sich die völlig zerrupften Spielpläne der DTTL ohne jegliche Kontinuität an, wird einem ebenfalls schnell klar, dass das für keinen Zuschauer attraktiv ist. Dazu dann noch trotz voller Terminkalender der Spitzenspieler ein PO-Runde dranzuhängen, ist sicher auch nicht der Weisheit letzter Schluss. Ob man in der DTTL dann einen Timo Boll zu sehen bekommt, ist zudem eher fraglich.

Wenn dann Funktionäre meinen, dass sie Regeln oder Maße von was auch immer ändern müssen, damit TT aus dem Nischendasein rauskommt, fühle ich mich ob der vorher genannten Dinge etwas veräppelt.

In der DTTL gibt es jetzt schon einige Besonderheiten, die mir negativ aufstoßen. Das ein Timo Boll an beliebiger Position in jedem Spiel aufgestellt werden kann, wo hingegen eine Schülermannschaft auf Kreisebene nach Q-TTR-Werten bindent für eine Halbserie aufgestellt werden und in der Rückrunde gar - je nach erspielten Ergebnissen der Kinder - umgestellt werden muss, ist für mich nicht nachvollziehbar. Ich möchte nicht wissen wie viele Kinder ganz schnell die Lust an einem Sport verlieren, der Kinder schon in den Einstiegsklassen unter Leistungsdruck setzt! Ich denke, dass Kinder schon im schulischen Leben genug unter Leistungsdruck gestellt werden. Kinder sollen in erster Linie Spaß beim Einstieg in den TT-Sport haben und nicht sofort durch Q-TTR-Werte beurteilt werden.

Manche Funktionäre scheinen mir die Bodenhaftung verloren und nur noch das große Geschäft vor Augen zu haben....
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