Einzelnen Beitrag anzeigen
  #19  
Alt 04.05.2011, 17:14
User 17544 User 17544 ist offline
...
Foren-Urgestein - Master of discussion ***
 
Registriert seit: 02.08.2006
Beiträge: 11.720
User 17544 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Des Deutschen liebstes Hobby!

Zitat:
Zitat von Todesnoppe Beitrag anzeigen
Ich denke das Kinder nicht die Bodenhaftung verlieren ist Aufgabe der Eltern!
In erster Linie sicherlich. Nur werden die Kinder mit zunehmendem Alter immer mehr Zeit in der Schule und dem schulischen Umfeld verbringen. Das ist ebenso prägend und wichtig und man soll's nicht glauben dort werden auch Dinge vermittelt, die Kinder zum Nachdenken ob ihrer eigenen guten Situation bringen und sie werden dort auch durchaus positiv beeinflusst.


Zitat:
Zitat von Todesnoppe Beitrag anzeigen
Der soziale Druck wird in den Klassen immer größer, gut meine Tochter wird wohl zu den besseren Zicken rutschen! aber toll finde ich das auch nicht!

Aber mal im ernst, die Wertschätzung für kleine Geschenke und Gesten sind beim meiner Tochter nicht vorhanden! OK sie sagt "DANKE", aber meint es nicht so. Neue Spielsachen kommen auf den Turm der anderen teilweise nicht gespielten Spielsachen!

Bei einem großen Familienkreis kann man die Kinder auch nicht auf Null setzen und ich will natürlich auch nur das Beste für Kleinprinzessin!
Du machst dir vielleicht zu viel Gedanken. Kinder brauchen Aufmerksamkeit und Liebe, dann erledigt sich die Erziehung fast von allein. Wenn es euch gut geht und deine 7-jährige Tochter nicht immer so auf ihr gutes Leben mit vielen Geschenken reagiert wie du es gerne hättest, dann ist das kein Beinbruch. Solange deine Tochter gesund und glücklich ist und auch gern zur Schule geht, dort mit Lehrern und Klassenkameraden gut zurechtkommt, sollte alles im grünen Bereich sein. Kinder aus erzieherischen Erwägungen heraus "kurz zu halten", wenn es einem selbst gut geht und man sich auch selbst viele eigentlich verzichtbare Dinge gönnt, halte ich auch für keinen guten Weg. Kinder sind nicht blöd und sie kriegen so etwas durchaus mit und das kann dann auch mal nach hinten losgehen. Sicher ist man in solchen Fällen der Stärkere und wird sich durchsetzen können, aber ob man das wirklich will und was dann dabei raus kommt, lass ich mal dahingestellt sein.

Dass das alles nicht selbstverständlich ist, wirst du bzw deine Frau ihr mit der Zeit sicher vermitteln können. Eine glückliche und sorgenfreie Kindheit mit viel Aufmerksamkeit und einigen "Extras" auch wenn es nicht immer die erhoffte Reaktion hervorruft in einer intakten Familie, ist sicher kein schlechter Start ins zukünftige eigenständige Leben. So zumindest meine Meinung...

PS: Ich hab auch den halben Keller mit Spielsachen meines Sohnes voll, die entweder gar nicht oder nur selten zum Einsatz kamen. Es gab auch hier so manches Geschenk, dass nicht wirklich sein freudestrahlendes Wohlwollen hervorrief.
Mit Zitat antworten