Zitat:
Zitat von Vektor
So eine Mittelwertbildung halte ich nicht für sinnvoll.
Würde man, wie hier vorgeschlagen, einen Mittelwert über den Zeitraum März/April bilden, hätte ein Spiel, das Ende Februar stattfindet einen viel größeren Einfluss als ein Spiel, das Ende April gespielt wird.
Denn das Februarspiel wäre in allen Werten, die zur MW-Bildung herangezogen würden, enthalten (Anfang März sogar "stark", dann immer etwas weniger), das April-Spiel aber nur in der allerletzten Rangliste, die zur Mittelung genommen wird ...
"Statistish aussagekräftiger" bezweifle ich auch, da ja die einzelnen Rankings nicht unabhängig voneinander esrtellt werden, sondern aufeinander aufbauen.
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Hm, ich habe eine solche Mittelung noch nicht simuliert, aber angenommen, du spielst die komplette Halbserie konstant gleichstark bis auf einmal, wo du einen richtigen Sch...tag erwischst und beide Einzel gegen sogar etwas schwächere Spieler verlierst und bekommst dafür 14 Punkte abgezogen. Passiert dir das im ersten Serienspiel der Rückrunde und du spielst danach weiter in deiner normalen Stärke, holst du die 14 Punkte wieder rein, der Sch...tag hat am Ende der Rückrunde bzw. bei der QTTR-Berechnung so gut wie keinen Einfluss mehr. Passiert dir das aber ausgerechnet am letzten Spieltag, sind die Auswirkungen auf den QTTR viel größer und würden durch eine Mittelung halt etwas abgeschwächt.
Aber das sind Probleme, mit denen man wohl leben muss und die nur bei einem kleinen Teil der Spieler Auswirkungen haben. Mir ging es aber auch eher darum, die möglicherweise viel größeren Auswirkungen, die ein kurzfristiges Formtief an einem Turniertag haben können, irgendwie etwas abzumildern. Gibt es dazu andere Vorschläge?
Zitat:
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Wüsste man Ende April, dass ein anderer Wert als der "aktuelle TTR-Wert Ende April" die Spielstärke besser wiedergibt, sollte man diesen "aktuellen TTR-Wert" nennen ... da beißt sich die Katze dann auch in den Schwanz.
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Das ist natürlich richtig...