Da gebe ich doch gerne meinen Senf dazu.
Ich wäre eher dafür, solche Turniere von der TTR-Wertung auszunehmen.
1) Solange die Software zur Turniererfassung so buggy ist, ist der Aufwand zur Erfassung unverhältnismäßig groß. Gut, ich hoffe, daran wird noch mit entsprechender Priorität gearbeitet werden.
2) Bei Spaß-Turnieren steht bei vielen Teilnehmern nicht unbedingt das Ergebnis/die Platzierung im Vordergrund. Manche trinken gerne in den Pausen was und die Geselligkeit und der Austausch mit Gleichgesinnten steht im Mittelpunkt.
Manche nutzen die Gelegenheit auch, um z.B. andere Spielstile (Abwehr statt Angriff oder andere Schläger) auszuprobieren.
Manche spielen auch solche Turniere in der spielfreien Zeit, obwohl sie vielleicht vorher mehrere Wochen nicht trainiert haben. Einfach, um mal wieder Spaß zu haben.
Wenn dann solche Turniere mit in die Wertung kommen, könnte ganz schnell die nächste Aufstellung durcheinander geraten, da man unter diesen Bedingungen (s.o.) schnell mal gegen deutlich niedriger eingestufte Leute verlieren kann und dies im Laufe eines Turniers schnell mal 50-100 Punkte kosten kann.
Dieses Feedback hatten wir z.B. in Mühlhausen von einigen Teilnehmern erhalten, die auch eine Nicht-Berücksichtigung im TTR favorisiert hätten.
Um Leute mit den o.g. Motivationsgründen für ein solches Turnier nicht zu vergraulen und solche Spaß-Turniere mit ihrem ursprünglichen Charakter zu erhalten, wäre es aus meiner Sicht gut, diese von der TTR-Regelung auszunehmen.
Es spricht ja nichts dagegen, "ernsthafte" Turniere wie z.B. Dreikönig- oder Osterturnier in Ettlingen und Neureut weiterhin TTR-relevant zu machen.
Gruß,
Dominik Ruf