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Zitat von Brett13
Hm, so weit ich mich erinnre war es der Peer, der die SPD seinerzeit in NRW gegen die Wand gefahren hat, weil der alte Bollerkopp nicht fähig war die Koalition mit den Grünen in ruhiges Fahrwasser zu bringen. Daraufhin mussten wir uns in NRW einige Jährchen mit Jürgen Rütgers "begnügen". Der Peer wurde dann trotz der phänomenalen Leistung in NRW kurze Zeit später zu höheren Aufgaben nach Berlin berufen.
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Ich kenne die Story, und auch die Legendenbildung. Wohne selber in NRW. Mit den grünen Fundiköppen, die in NRW da in der Regierung saßen, konnte das nur schief gehen. Die einzige vernünftige Grüne in der Regierung war die damalige Umweltministerin, deren Name mir nie einfallen will, sitzt heute in Berlin im Bundestag. Der Rest war Schweigen. Dem Steinbrück vorzuwerfen, realistische Politik zusammen mit grünen Fundis zu machen, ist schon gewagt.
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Zitat von Brett13
BTW: Die große Koalition als erfolgreich zu bezeichnen halte ich für sehr mutig. Die SPD hatte diese Zeit jedenfalls an den Rand des Ruins gebracht. Das was der großen Koalition als Erfolg angedichtet wird, war im Grunde nix anderes, als dass sie die Früchte der unpopulären Entscheidungen des Kabinett Schröders geerntet haben.
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Wen interessiert das, ob die GroKo die SPD an den Rand des Ruins gebracht hat? Eine Regierung und die sie tragenden Parteien sollen zum Wohle Deutschlands handeln, auch wenn sie selber dafür gebeutelt werden. Das wenigstens haben die zusammen versucht.
Schon Müntefering oder Schröder haben bei der Verabschiedung und Durchsetzung der Agenda 2010 gesagt, dass die Früchte dieser Reformen erst in 10 oder 15 Jahren sichtbar werden, dass aber die SPD dafür die Prügel kassieren wird. Genauso ist es dann auch gekommen.
Mit den Früchten hat sich übrigens die Tigerente vor allem geschmückt, unverdienterweise.
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