Zitat:
Original von Dorit:
Ich kapier nur nicht warum man das nicht von Anfang an überlegen kann. Genau wie wir sind auch die Leute, die zum Bund/Zivi herangezogen werden, keine Kinder mehr und müssten doch in einem Alter sein, wo man entscheiden kann ob man zum Bund möchte oder lieber Zivi machen will. Wer es halt als er jung war toll fand in der Gegend rumzuballern kann doch auch später noch dazu stehen und muss dann halt die Konsequenzen tragen. Ist Bund nicht auch kürzer als Zivi?
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Ganz unrecht hast Du vielleicht nicht, daß ich mir das schon vorher hätte überlegen können. Aber leider haben wir in der Schule vielleicht zu wenig darüber diskutiert, bzw es ist zu schön geredet worden. Von den 18 Jungs meiner Schulklasse haben 2 während der BW und 2 nachträglich verweigert. Wir waren einfach so naiv!
Und genau deswegen haben wir wahrscheinlich nachträglich diesen Schritt gemacht, weil wir dann darüber diskutiert haben und dieses Thema konsequent abschließen wollten.
Zitat:
Original von Dorit:
Wer z.B stattdessen zum THW geht muss sich da noch viele Jahre mit auseinandersetzen aus der Verantwortung kann man sich auch nicht rausdrücken warum also hier?
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THW ist auch eine sehr gute Wahl und jeder, der sich hierfür entscheidet weiß, daß er das über Jahre hinweg machen wird.
Allerdings kann ich Deinen Satz mit der Verantwortung nicht ganz verstehen!
Ich habe meinen Wehrdienst abgeleistet, wurde kein Reservist und habe dann verweigert, was nur extra-Aufwand bedeutet hat, denn ich wäre wohl nie zu einer Reserveübung eingezogen worden. Das einzige, was ich mit meiner nachträglichen Verweigerung erreicht habe, ist die Tatsache, daß ich den
Wehrdienst mit der Waffe verweigert habe.
Das heißt aber nicht, daß ich keine Verantwortung mehr habe! Ich kann wie jeder andere Gediente oder Zivi, wie von klugscheisser richtig angedeutet, im Krisenfall eingezogen werden. Nur halt nicht zum Dienst an der Waffe.
@dorit
Wo drücke ich mich nun vor der Verantwortung? Sag es mir!