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@ hwk
Danke erstmal für Deine Argumentationshilfe, auch wenn ich Dir leider sagen muss, dass ich "im richtigen Leben", nämlich im Fußball, deutlich mehr zur Netzer-Fraktion tendiere als zur Völler-Fraktion.
Trotzdem bin ich natürlich Realist und weiß deshalb, dass wir uns mit Fußball oder Eishockey oder Basketball, was die finanziellen Möglichkeiten (Sponsoren) und die Stimmung angeht, nicht vergleichen können. Dennoch kann es auch im Tischtennis - mit mühsamer Kleinarbeit - gelingen, 100 bis 200 Zuschauer (wir hatten auch schon 400 und bei der Boll-Gala über tausend) in eine kleine Halle und "zum heftigen Klatschen" zu bringen. Das ist für eine 3. (oder 4.) Liga viel, und wer mal dabei war, wird meist auch wiederkommen, so gut ist da die Atmosphäre.
Es gibt im Tischtennis noch viel zu tun - gerade, was die Öffentlichkeitsarbeit angeht. Doch wenn ich so eine pessimistische Sicht wie Günter hätte, dann müssten ich (und viele andere Ehrenamtlichen auch) sofort die Arbeit einstellen. Mir geht's darum, dass wir die wirklichen Ursachen finden und beseitigen, warum es im Tischtennis so schwer ist, die Zuschauer hinterm Ofen vorzulocken. Und dass wir das uns Mögliche tun, ein besseres Licht auf unsere Sportart zu werfen. Mit Klatschen bei Glücksbällen ist es jedenfalls nicht getan. Und mit ständigem Nörgeln und destruktivem Reden auch nicht.
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