Zitat:
Zitat von Brett13
Derjenige der weniger Spiele macht, kann die Spiele die er weniger macht, weder gewinnen noch kann er sie verlieren.
Chancengleichheit, die für ein auch nur annähernd "gerechtes" System nun mal unabdingbar ist, ist natürlich deshalb ganz und gar nicht gewährleistet
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Hm - verquere Logik ...
Denn:
Ob jemand innerhalb eines Jahres 20 oder 40 Spiele macht, ist i.d.R. wurscht, denn beide Spielzahlen reichen vollkommen aus, dass das Spielergebnis der Spieler ihre Gewinnwahrscheinlichkeit ziemlich gut wiederspiegelt.
Wichtig ist alleine, dass jeder Spieler mehr als eine Mindestzahl von Spielen macht, sagen wir mehr als 10 Einzel. Denn viele Beispiele zeigen, dass schon eine recht geringe Spielanzahl pro Saison ausreicht, um die Spielstaerke korrekt mit dem TTR nachzuvollziehen.
Wenn allerdings aus irgendwelchen Gruenden eine groessere Spielstaerkeaenderung auftritt, ist es wuenschenswert (und notwendig), dass MEHR Spiele einfliessen - alleine in DIESER Situation koennte es zu "Ungerechtigkeiten" zwischen zwei Spielern kommen.
Das gilt aber fuer JEDES Bilanzsystem - wenn nicht genuegend Ergebnisse vorhanden sind, ist es pratisch unmoeglich, die Spielstaerke anhand der Bilanz korrekt einzuschaetzen. Denn wie will man einschaetzen, ob der Wenig-Spieler mit einer Bilanz von 5:0 besser oder schlechter ist als der Viel-Spieler desselben Paarkreuzes mit einer Bilanz von sagen wir 15:2???