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Zitat von Vektor
Ich stelle mir schon die Frage, wie groß der Einfluss einer WO-Änderung, die nur die Rückrunde betrifft, auf die Hinrundenmeldung ist.
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Bei Vereinen wie uns mit bisher z.B. 3 Teams in einer Spielklasse ist die Aufstellungsgeschichte in Abwägung mit den "Geselligkeits-Interessen" und Sachzwängen (Arbeit & Co) ein QTTR-Rechenexempel. Da macht man schon mal von der größtmöglichen Differenz von 70 Punkten Toleranz teamübergreifend Gebrauch. Zusätzlich gehen die Spieler (m.E. zurecht) davon aus, dass sie für ein Jahr gemeinsam in einer Mannschaft spielen. Sollten die Ergebnisse oder einfach nur die Gegner (zu geringen TTR) nicht stimmen, sind ruckzuck die Teams zur Rückrunde zerschossen. Der eine kann vielleicht nur an einem bestimmten Heimspieltag wegen Arbeitszeit, Schichtdienst, Familie, Zweitsportart, etc. - wenn der dann "zwangsversetzt" wird, können schon mal ganze Teams "zerbröckeln", wenn es dumm läuft.
Ist halt unabhängig dessen, dass TTR das bislang beste System zur Spielstärkemessung ist, ob solche ausschließlich leistungsorientierten Maßstäbe WÄHREND einer Runde im Hobbybereich (damit meine ich jenseits der OL, spätestens aber auf Bezirksebene) angemessen sind. In diesem konkreten Fall meine ich eindeutig NEIN. Soll der DTTB-Bundestag doch bitte eine solche Änderung für den Bereich 1.BL-OL einführen und den Rest damit verschonen.
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Zitat von Vektor
Thereotisch mag es solche Fälle geben, jedoch nehme ich dann auch an, dass der Verband eine mit der Regeländerung begründete Ummeldung noch zulässt (selbst wenn eigentlich ein Stichtag bereits abgelaufen ist).
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Ich glaube hier haben wir unterschiedliche Ansichten davon, wie ein Verein funktioniert.
In einem Verein, in dem ein kleinerer Personenkreis die Richtung ohne Beteiligung der Spieler vorgibt (Top-Down) und alle Spieler genau da spielen, wo der Vorstand/Mäzen/etc. sie hinstellt, mag dies völlig unproblematisch sein.
Die meisten Vereine haben allerdings mündige Spieler und denken max. vor, bevor dann auf Versammlungen beteiligungsorientiert unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Aspekte und Interessen die Aufstellung gefunden wird. Die Versammlungen finden i.d.R. überall Ende Mai/ Anfang Juni statt (Wechselfrist/ vor Vereinsmeldung und Kreistag). Spätestens zu diesem Zeitpunkt sollten alle für die Runde relevanten Regelungen den Vereinsverantwortlichen für ihre Planungen und Information/Beteiligung ihrer Mitglieder vorliegen! Um diesen Anspruch gerecht zu werden, sollen also alle Vereine noch einmal eine Sondersitzung zwischen DTTB-Bundestag und Ende der Mannschaftsmeldung am 1.7. einberufen?
Die Einführung im HTTV war schon nicht glücklich vom Timing und Informationslage und Abstimmung zwischen Präsidium, Beirat und Spielausschuss - im Ergebnis aber ok. Sollte jetzt der DTTB-Bundestag oben beschriebene Regelung mit Rückrundenrelevanz Ende Juni einführen, würde eine Grenze an undemokratischen Handeln zu Tage gelegt, die m.E. nicht mehr tolerierbar ist.


Und die Delegierten sollten sehr genau in sich gehen und überlegen, wen sie eigentlich dort vertreten und wessen Interessen sie zu vertreten haben. Entscheiden sie für >5% Spitze oder <95% Basis?
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Zitat von Vektor
Äußerst wünschenswert ist jedoch natürlich, dass ein Verband über bevorstehende voraussichtliche Änderungen informiert (im WTTV ist das geschehen)
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Dito.