Da ich meine "Karriere" als Abwehrspieler selbst mit einem Anti auf der RH angefangen habe, kenne ich beide Seiten.
Grundsätzlich: Wenn ich mit Anti nicht angreifen kann, bin ich absolut beschränkt in meinem Spiel, es sei denn, ich bin gummiwandartig sicher.
Zitat:
Original von Uli-Noppe:
Ich spiele solange LN-Anti bis der Ball passent kommt und greife mit meiner LN an.
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Genau so
Bzw, wenn ich Dreher bin, spiele ich im Wechsel mit meiner LN und dem NI Belag konsequent auf den Anti, bis der Ball zum Schuss steht oder der Anti-Mann auf Schnitt den Ball ins Netz spielt, was bei vielen Spielern bis BK erstaunlich oft vorkommt.
So zumindest, wenn der Antispieler seinen Anti auf der RH hat. Bei der (glücklicherweise) seltenen Spezies der VH-Anti und RH-normal NI-Spieler ist dieses Spiel nicht so leicht durchzuziehen. Ich habe jahrelang gegen solche Leute große Schwierigkeiten gehabt, wahrscheinlich, weil ich meine Schnittwechsel fast ausschließlich mit der RH gemacht habe.
Als Angreifer spiele ich langsame, hohe, spinreiche Topspins auf den Anti. Bei den meisten Antispielern steht der Ball nach zwei, drei Topspins prima zum Schuss bereit. (Dies Problem hat mich einstmals vom Anti auf LN wechseln lassen!).