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Alt 22.09.2003, 11:28
User 1878 User 1878 ist offline
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User 1878 trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)User 1878 trifft öfters den Nagel auf den Kopf (Renommeepunkte mindestens +100)
@w W:
Ja, vom Linkshänderverbot hab ich auch schon gehört .

Zum Antiverschleiß:

Auch bei Antis gibt es verschiedene Ausführungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten.
Unterschiede: Hartes Obergummi - Weiches Obergummi, leicht griffig - glatt
Harter, unelastischer Schwamm - weicher, elastischer bis dämpfender Schwamm

Daraus ergeben sich unterschiedliche "Halbwertzeiten" der Beläge:
Ein harter, glatter Anti hält ewig, ändert seine Eigenschaften kaum und kann so über Jahre hinweg gespielt werden. Beispiele sind Bty Super Anti, Nittaku Best Anti, Joola Dingo (wer auch immer damit spielen kann?!), Tibhar Ellen (ist allerdings dynamischer).
Antis, die auf einem recht harten bis mittelharten Schwamm mit leicht griffigem, hartem Obergummi aufbauen sind z.B. Stiga Energy Absorber und Yasaka Anti Power. Die sollte man ob der abnehmenden Anfangsgriffigkeit und der nachlassenden Schwammelastizität schon öfter wechseln, wenn man die Oberflächengriffigkeit und Dynamik fürs eigene Spiel benötigt (moderater Schnittwechsel, Pseudotopspins, druckvolle Blocks, Konter). Ich würde die max. eine Serie spielen.
Ähnlich verhält es sich bei weichen Antis mit weichem Schwamm, die ebenfalls leicht griffig sind. Beispiel hierfür sind die Donicantis sowie mit einer Sonderstellung der Armstrong Attack New Anti, der eher Allround als Anti ist mit deutlichem Katapult und der größten Oberflächengriffigkeit.
Dann gibt es noch den "Kinderpappeanti"=Joola Toni Hold, mit weichem Dämpfungsschwamm und glattem Obergummi, den viele Leute über zig Jahre einsetzen. Das ist der langsamste Anti auf dem markt mit maximaler Dämpfung für die lange Abwehr und zum Stopblocken am Tisch (übrigens einer der wenigen mir bekannten Beläge, der mit dünnerem Schwamm "schneller" ist als mit langsamem).

Zusammengefasst also: Je variabler der Anti einsetzbar ist, desto kürzer sind die Belagwechselzyklen.

Gruß Tom
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