Einzelnen Beitrag anzeigen
  #372  
Alt 12.06.2011, 22:13
trauti trauti ist offline
registrierter Besucher
erfahrenes Forenmitglied
 
Registriert seit: 24.07.2007
Ort: Elze
Alter: 43
Beiträge: 385
trauti ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: TIBHAR Aurus

gebe jetzt auch mal meinen senf zum normalen aurus dazu...... (bezirksklasse unten)

muss zunächst einmal sagen, dass der aurus seit langem mal wieder ein belag ist, der irgendwie einen eigenen charakter hat - im positiven sinne.
ich habe ihn auf der vh in 2,1mm, schwarz auf einem bty maze performance 3 stunden testen können.
bezüglich der härte war ich doch ziemlich überrascht - fand den belag relativ weich, er fühlte sich ungefähr so an wie ein sriver g3, eine härtegrad-einschätzung ab 46° aufwärts kann ich nicht teilen; habe aber anscheinend ein sehr leichtes exemplar erwischt (43g), zudem ist das holz sehr weich.
für meinen geschmack könnte der belag direkter sein, dass er sich laut werbeprosa aufgrund des strafferen obergummis direkter spielt kann ich nicht bestätigen.
was an dem belag genial ist, ist der geringe aufwand, mit dem man topspins aus wirklich nahezu allen lagen ziehen kann. vor allem auf unterschnitt - und genau so was habe ich gesucht - lassen sich topspins wunderbar variieren, agiert man zudem mit schnellem handgelenkseinsatz, hat der gegner derbe probleme gehabt die dinger zu blocken.
auch den geringen katapult, der von einigen bereits erwähnt worden ist, konnte ich nicht nachvollziehen, allerdings muss ich auch hier sagen, dass das holz bereits sehr katapultig ist.
bei aufschlägen konnte ich keinen großen unterschied zu meinem vorgänger, dem omega IV europe erkennen, spinvermögen war auf jedenfall in ordnung - allerdings spielt der belag seine stärken ganz klar im topspin aus.
zum passiven spiel kann ich bis jetzt auch nicht soviel sagen, auffällig war nur, dass gelegentliche unterschnittbälle aus der distanz eher schwierig zu spielen waren.

fazit:
der belag ist seit langem mal wieder ein exemplar, der an meinen bisherigen favoriten, den tenergy 64 herankommt. auch hier muss man, wie so oft, ergänzen, dass der aurus jedoch wenig mit dem tenergy zu tun hat. der tenergy ist deutlich schneller und hat etwas mehr spin, jenes greifen war hier deutlicher spürbar (der aurus ist dabei aber auch schon top) und spielt sich viel direkter, aber irgendwie - und damit komme ich noch einmal zu meinem anfang - spielt sich der aurus ungemein leicht von der hand, die kontrolle ist super und es ist ein belag, der seit langem mal wieder so richtig spaß macht.

da er mir auf einem so weichen holz zu indirekt ist, wäre ein test oder eben meine empfehlung evtl. ein leichter aurus auf einem maze oder spirit

oder

ein schweres exemplar auf einem korbel sk7 - könnte dann allerdings recht schwer werden.
Mit Zitat antworten