Zitat:
Zitat von ahbeck
In den letzten 3 abgelaufenen Spielzeiten hatten sich die Gruppen 1+2 wie folgt entwickelt:
2007/2008
BL Gr.1
10x OF
3x DD
BL Gr.2
8x F
3x GG
1x DD
1x OF
2008/2009
BL Gr.1
9x OF
2x DD
1x GG
BL Gr. 2
1x OF
6x F
6x GG
2009/2010
BL Gr. 1
7x OF
6x GG
BL Gr. 2
2x OF
8x F
1x DD
Das sind doch wohl Veränderungen.
Und letztes Jahr hatte ich schon gefragt, wie es dazu kam, dass plötzlich alle GG-Mannschaften aus der Gr. 2 in die Gruppe 1 wechselten. Eine befriedigende Antwort blieb aus.
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Ja, das sind Veränderungen. Doch steht irgendwo in Stein gemeiselt, dass eine Staffelzugehörigkeit auf Dauer ist? Da nach Kreisen zu gehen, ist ja auf Dauer so schwer möglich, weil sich die Anzahl der Bezirksligisten pro Kreis im Laufe der Jahre verändert. Und sich 6 Kreise auf 4 Bezirksligen verteilen. Und gerade auch deshalb gibt es auch mal Veränderungen.
Wenn der räumliche Anspruch konsequent gemeint ist, dann müsste man das auf der Landkarte vermessen und gar nicht nach Herkunftskreisen gehen und da könnten dann schon mal ganz andere Konstruktionen mit bis zu 4 Herkunftskreisen herauskommen oder bei einem gut vertretenen und räumlich engen Kreis eine (fast) kreisinterne Liga auf Bezirksebene. Und hätte bei 4-6 Absteigern und 8-12 Aufsteigern (bei 13er-Staffeln noch mehr) auch garantiert eine komplette jährliche Neuordnung zur Folge. Insofern sind regionale Zuteilung und keine Veränderung oft ein Widerspruch insich. Allerdings kann dann ein ganz enormes Spielstärkeungleichgewicht entstehen, wenn z.B. auch die Verteilung von Auf-/Absteigern zugunsten regionaler Zuordnung ausgelassen wird.
Ich denke, egal, wie, dann gäbe es auch wieder viel Gemeckere von Anderen.
Unter dem räumlichen Aspekt mit Blick aus dem "Tunnel" Rhein-Main-Gebiet heraus in ländlichere Regionen können wir uns echt nicht beschweren - finde ich.
Konkret bin ich übrigens näher bei Dir als im Grundsatz - sehe es nur eben anders - ohne zu sagen, Deine Ansicht wäre verkehrt. Ich kann Deine Idee einer OF-/DD-BzL und einer F-/GG-BzL übrigens gut nachvollziehen - finde aber die bestehende Einteilung völlig in Ordnung und durch mehr vertretene Kreise schöner und sinnvoller (mit ein wenig regionaler Vermischung, aber alles noch gut erreichbar). Grundsätzlich mit Blick auf sich verändernde Realitäten (in Vergangenheit und Zukunft) bin ich nicht bei Dir.
Zitat:
Zitat von ahbeck
Wenn man Deine Ausführungen zu "was bedeutet eigentlich Bezirk" so ließt könnte man auf die Idee kommen, dass Du es auch begrüßen würdest, dass OF-Teams gg. Bergstraße-Teams in einer BL antreten könnten. Dann kämen Fahrten von Lämmerspiel nach Ober-Laudenbach zustande und das wären auch knapp 100 km, weil man ja gegen andere Vereine spielen will? Aber wozu gibt es dann 4 Bezirksligen?
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Da hast Du mich missverstanden oder ich habe mich unklar ausgedrückt. Ich habe kein Interesse an die Grenze zu BaWü zu fahren und finde eine gewisse räumliche Trennung (auch unter ökologischen Gesichtspunkten) sinnvoll. Ich möchte nur durch die Staffelzusammensetzung etwas "Bezirk spüren" und nicht nur gegen die selben Vereine wie im Kreis spielen.
Kuriose Anekdote: Die BOL Gr.1 hat kommende Saison geringere Fahrtzeiten und ist durch die vertretenen Vereine regional enger gesteckt als die BL Gr.2 (mit den "so günstigen" Entfernungen).
Zitat:
Zitat von ahbeck
Ambitionen hin oder her: wer aufsteigen oder nicht absteigen will, muss in jeder Gruppe bestehen und im Zweifel mindestens Zweiter oder Drittletzter werden.
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Sehe ich genauso.
Zitat:
Zitat von ahbeck
Das von Dir Aufgegriffene geht am Thema vorbei.
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Sehe ich anders.
Zitat:
Zitat von ahbeck
Dein Totschlagargument in Ehren. Aber die engen Termine setzen ebenfalls Funktionäre fest. Und die Termine waren in der Vergangenheit auch schon knapp und haben offensichtlich dazu geführt, dass in Vorjahr die Klassen räumlich verändert wurden - trotz oder gerade wegen des Zeitdrucks.
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Natürlich kann man theoretisch ein System von Grund auf verändern.
Dein Vorschlag würde ja bedeuten:
- erst Wechseltermin
- dann Vereinsmeldung
- dann Terminmeldung
- dann Mannschaftsmeldung
- dann Mannschaftscheck nach TTR (Vorschlag Kami Kaze, ...) + Abwägung regionaler und Spielstärkeaspekte durch KL
- dann zeitversetzte Spielplanerstellung DTTB, dann Verband, dann Bezirk, dann Kreis
Mal abgesehen, dass ich vom Aufwand für ehrenamtliche Funktionäre Deinen Vorschlag nachwievor nicht für leistbar, sinnvoll und praktikabel halte, würde dadurch (sollten sich dann noch Funktionäre für so einen Aufwand finden) die Spielplanerstellung mal locker um 2-3 Wochen verschieben und es wäre August und die Runde würde teils schon beginnen, ehe die Widerspruchsfristen gegen die Spielpläne abgelaufen sind.
Was ich damit sagen möchte, ist, dass die Zeitschiene schon wohl überlegt ist, und die Termine sinnvoll ineinander greifen. Sorry, ich denke, Du würdest das anders sehen, wenn Du einmal in Kreis oder Bezirk eine Verbandsrunde mit vorbereitet hättest (oder Sportwart in einem Verein mit vielen Teams, der auf mehreren Ebenen vertreten ist) und Dir der Aufwand und die Schnittstellen besser bewusst wären.
Gerne kannst Du ja mal einen Vorschlag für eine neue Zeitschiene ausarbeiten und per Antrag in die Gremien des HTTV auf den Weg bringen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass es da viele Mitstreiter_innen gäbe - lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
Soll also kein "Das-war-schon-immer-so-Argument" sein. Muss ja nicht alles so bleiben, wie es ist - und nichts bleibt, wie es wird.

Grundsätzlich bin ich auch ein Freund kritischer Betrachtung und sinnvoller Veränderungen. Im konkreten Fall halt nicht.
Zitat:
Zitat von ahbeck
Mit Deinen anderen Ausführungen gehe ich konform.
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Ist ja nicht mehr viel übrig geblieben.
Aber von unterschiedlichen Meinungen und einem Austausch von Ideen und Sichtweisen wie hier lebt ja schließlich ein Forum.
Und manchmal beziehen auch Entscheidungsträger Meinungen aus dem Forum ein - ist zwar kein formaler Weg, doch wenn jemand seine Antennen ausfahren möchte, was so an der Basis los ist und welche Sichtweisen es gibt, dann ist das Forum schon ein Gradmesser (wenn auch nicht repräsentativ) - wenn es auch nicht die Entscheidungsfindung in gewählten Gremien ersetzen kann und wird.