Spiele CNPenholder und muss bestätigen, dass diese Griffform einige Einschränkungen beinhaltet.
Gerade das Spiel der Druckpunkte von Zeigefinger und Daumen machen doch einen erheblichen Teil des Penholderspiels aus.
Um beim Vorhandtopspin den richtigen Winkel des Blattes zu erzielen, wird mit der Schläger mit dem Daumen gedrückt.
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Bei der Rückhand klassich hingegen wird mit dem Zeigefinger Druck ausgeübt. Daher auch der typisch-abstehende Daumen.
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Nun liegen aber bei dieser Konstruktion werde Daumen noch Zeigefinger auf dem Blatt. Daher ist es unmöglich den Schläger richtig einzustellen, denn auf der Vorhand gelingt nur der Schuss und mit vielen Abstrichen der Rückschlag, wenn man den Winkel über die Finger nicht verändert. Bei der Rückhand ist es noch eklatanter, denn der Winkel für den Blockball klassich ist nur über das Fingerspiel zu erreichen. Auch Asiaten schaffen das nur so. Einzig die tiefe Rückhand, seitlich des Körpers, kann mit neutraler Fingerhaltung gespielt werden.
Somit sind IMHO fast alle modernen Techniken ausgeschlossen. Reverse Backhand durch den dicken Griff (auch hier braucht man durchaus Zeigefinger und Daumen), sowie die Topspintechnik auf Vorhand. Dazu kommt der fehlende Blockball vor dem Körper.
Persönlich würde ich diesen hier vorgestellten Griff noch hinter JPen, von den spielerischen Möglichkeiten her, einordnen.