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Alt 28.06.2011, 12:44
User 17544 User 17544 ist offline
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AW: Verwarnungen Mannschaftskampf Doppel->Einzel->Doppel

Zitat:
Zitat von Pinguin Beitrag anzeigen
Würde mich überraschen, wenn das auf einmal kommen würde. In Lehrgängen wird schon seit Jahren genau diese Interpretation (Strafen im Doppel gelten für den verursachenden Spieler weiter, aber nur als "Anzahl" der Strafen) weitergegeben.
Mir ist diese Interpretation nicht bekannt - will aber natürlich nicht ausschließen, dass sie so (zumindest verbandsabhängig) so gelehrt wird.

Erschließt sich mir auch nicht wirklich und führt in dem hier zu Grunde liegenden Fall ja erst zu dem Problem. Wenn ein Spieler, der in einem Doppel die rot-gelbe Karte gezeigt bekommt, diese auch als Vorbelastung mit ins nächste Einzel nimmt - so halte ich das eigentlich für "richtiger", ohne Anspruch auf Richtigkeit natürlich - bräuchte man auch erst gar nicht weiter zu diskutieren. Dann geht er natürlich auch mit gelb-rot in ein letztes Doppel, was dann im weiteren Verlauf auch für beide Doppelspieler relevant ist.



Zitat:
Zitat von Pinguin Beitrag anzeigen
Ich schon. Angenommen ein Spieler "verursacht" nur die "4. Verwarnung" (d.h. rote Karte), soll er dann mit 2x gelb-rot vorbelastet ins Einzel gehen und bei der nächsten Kleinigkeit ggf. gleich für den ganzen Mannschaftskampf disqualifiziert werden, nur weil er sich davor einmal daneben benommen hat? Das widerspricht in meinen Augen jeglicher Logik.
Zunächst mal halte ich einen Spieler, der sich in einem Doppel befindet, dass wegen dreier Vergehen seines Partners sich nichts mehr erlauben darf eh schon für sehr dämlich. Er weiß zudem sowieso nicht ob der OSR nicht beide Spieler für den gesamten Mannschaftskampf disqualifiziert. Von daher habe ich kein Problem damit, dass einen solchen Spieler unmissverrständlich gesagt wird, dass sein nächstes Vergehen zur Disqaulifikation für den gesamten Mannschaftskampf führen wird. Niemand hat diesen Spieler dazu gezwungen trotz dreier schon erfolgten Verwarnungen noch mal ein viertes Vergehen zu begehen. Dementsprechend muss er auch mit der Konsequenz leben.

Mit Logik wird so manche Regel im TT nicht unbedingt zu begründen sein. Vielleicht gibt es den einen oder anderen brauchbaren Erklärungsversuch...

Schon das diese ganze Regel B 5.2, in der darauf Bezug genommen wird, dass Strafen in die nächste Begegnung eines Mannschaftskampfes als "Grundbelastung" mitgenommen werden, aber auf einem Turnier (Individualwettbewerb) nicht, ist mit Logik nicht wirklich zu erfassen. Da geht es dann wohl eher darum, dass der logistischer Aufwand des Nachhaltens auf einem Turnier nicht gut zu händeln wäre. Jedenfalls halte ich einen Spieler, der in jedem einzelnen Spiel eines Individualwettbewerbes drei mal mit Konsequenzen verwarnt wird für eine Schande für den TT-Sport. In dem Fall hilft dann regeltechnisch nur, dass der OSR die Option frühzeitig zieht, einen solchen Spieler zu disqualifizieren.


Zitat:
Zitat von Pinguin Beitrag anzeigen
Das hat aber nichts mit der Diskussion zu tun wie es regeltechnisch aussähe.
Na wenn sie sich nach welcher Vorbelastung auch immer danach benehmen, haben sie auch regeltechnisch nichts mehr zu befürchten

BTW: Hat zwar mit dem Fall hier nix zu tun, aber da mir gestern jemand folgende Regelfrage stellte und ich sie sehr interessant fand und hier evtl. ein wenig Auflockerung ganz gut tut, stelle ich die Frage mal hier:

Beim Stand von 5:5 im dritten Satz spielt der Rückschläger den Ball so, dass dieser auf der Netzkannte entlangrollt und beim Netzpfosten oben auf der Netzkannte liegen bleibt. Wie hat der SR nun zu entscheiden
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