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AW: Thomas Keinath
Habs mir jetzt auch angesehen und muss meinen Vorrednern zustimmen. Unsportlichkeit ist was ganz anderes!
Das das Herumlaufen, Hopsen, etc. im Auge einiger Betrachter etwas nervig erscheint und die zwei gen Gegner gerichteten "Jubel-Fäuste" provozierend aufgefasst, von ganz strengen Offiziellen sicherlich auch mit einer gelben Karte geahndet werden können, ist zwar richtig, aber weder die Schiris noch der Gegner fühlten sich dadurch zu Reaktionen genötigt! Auch die Handtuchschlappe bei 16 gespielten Punkten war nicht wirklich peinlich, sondern mehr oder minder menschlich und weiteres Indiz für seine Aufgeregtheit.
Thomas hat bei Punktgewinnen gejubelt, sich gepusht und motiviert sowie durch das Tänzeln wahrscheinlich seine eigene Nervosität bekämpft/ unterdrückt! Auch Spieler auf diesem Niveau stehen nicht jeden Tag vor einem Turniersieg! Die Vorahnung auf das Prestige, den Geldgewinn und vor allem die Weltranglistenpunkte sind für einen hochmotivierten und engagierten Menschen, wie Thomas zusätzliche Adrenalinauslöser!
Schlimmer und dann tatsächlich hochgradig unsportlich wäre es in meinen Augen, wenn er nach Punktverlusten den Gegner verbal angreift, Bälle durch die Gegend feuert, gegen Banden tritt, den Tisch mit Händen und Füßen malträtiert oder den Schläger als Frisbee mißbraucht! Aber das habe ich persönlich bisher nur auf den unteren Kreis- und Bezirksebenen jedoch noch nicht von Profis erlebt! - Wie war das mit den Steinen und dem Glashaus noch mal? -
Gruß Andre!
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"Wichtig ist, dass man nie aufhört zu fragen!"
- Albert Einstein -
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