Einzelnen Beitrag anzeigen
  #8  
Alt 18.07.2011, 14:55
Benutzerbild von Setz-It
Setz-It Setz-It ist offline
registrierter Besucher
Foren-Urgestein - Master of discussion *
 
Registriert seit: 03.09.2009
Beiträge: 5.661
Setz-It ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Zusammenhang Ballabsprung und Schnittempfindlichkeit?

Ein Nittaku Hi-Super Drive wäre relativ schnittunempfindlich bei relativ hohem Ballabsprung.

Ich denke aber, dass man die beiden Sachen voneinander getrennt betrachten sollte.
Die Frage ist dann auch, mit welcher Konsequenz einer Schnitempfindlichkeit/oder bei falsch eingeschätztem Schnitt man besser klarkommt.
Bei flachem Absprung landet der Ball gerne mal im Netz, wenn man sich verschätzt, bei hohem Absprung legt man dafür zu hoch ab (mit der entsprechenden Reaktion vom Gegner). Vielleicht banal, aber für einen Anfänger ist daher wohl ein hoher Ballbsprung gar nicht so schlecht, "da der Ballwechsel erstmal weitergeht".
Ansonsten ist auch vieles Abstimmungssache, also wie passt die Kombination aus Obergummi (Dicke/Härte/Noppenanordnung/Elastizität usw.) und Schwamm (Dicke, Härte, Dynamik) zum eigenen Spiel. Das ist dann nochmal für VH und RH abhängig von der Technik unterschiedlich.

Der HK1997 ist ein guter Belag, spielt sich aber im Vergleich zu anderen Belägen etwas weicher, je nach Schwamm. Ich kann den Palio Emperor Dragon Biotech empfehlen, der etwas härter abgestimmt ist und sich daher etwas direkter spielt als der HK1997. Mark V hat ein relativ weiches Obergummi (das auch etwas Schnitt rausnehmen kann) bei härterem Schwamm, andere Beläge wie ein Sriver eher ein härteres OG und einen weicheren Schwamm. Ist auch ne Geschmackssache... und natürlich auch die Frage, was einem wichtig ist - geht z.B. ein gefährlicher, kontrollierter Rückschlag auf Kosten des weichen Anziehens eines Unterschnittballs? Da muss man in Kombination mit dem Holz einen Kompromiss finden.
Mit Zitat antworten