So, erste Versuche ..
Das Spiel "miteinander" (Eieruhr) kann ich vergessen; die Probanden (10-11 Jahre, etwa 1 Jahr TT-Alter, Durchschnitssspieler) brachten keine vernünftigen Ballwechsel mit ausreichend hoher Frequenz zu Stande. Also Balleimer.
Anfänglich chaotisch "das geht doch nicht, das kann ich nicht usw" kam dann nach schon etwa 10 - 20 Bällen der Punkt, wo sie sich nur über ihre Rechenfehler aufregten und dabei unbeirrt weiter spielten. Und erstaunlich sicher trafen. Dann habe ich den Druck noch erhöht und sie aufgefordert. den Blick nach vorne, auf einen als "Ziel" hingestellten Mitspieler gerichtet zu lassen und den Ball nicht zu verfolgen. Der nächste Schritt war dann die Kombination davon.
Aus den anfänglich zwei Kandidaten wurden schnell mehr, alle wollten das auch machen.
Mein Zuspiel wurde dabei immer anspruchsvoller, am Ende konnten einige sogar TS mit BA und ohne direkt hinzuschauen, besser spielen, als im Trainingsalltag. Sie waren nämlich gezwungen den Ball viel früher zu treffen, weil sie ihn sonst nicht mehr sahen, und dadurch war dann auch die Rückenlage weg.
Sie wollten mir dabei beweisen, das so etwas "gar nicht geht"
Ob sich die Wirkung wiederholt, muss ich abwarten. Sicher hat der Reiz des Neuen mitgeholfen. Statistische Angaben kann ich aber nicht liefern, ich muss mich auf meinen persönlichen Eindruck verlassen.