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Alt 04.09.2011, 11:55
Nichtkönner Nichtkönner ist offline
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Zitat:
Zitat von [AG] Beitrag anzeigen
Ich kann mich da allerdings nur anschließen. Hier sollte man wirklich mal drüber nachdenken, wie "aussagekräftig" eine solche Einzelwertung ist bzw. was man vll ändern sollte...
Zitat:
Zitat von maxb Beitrag anzeigen
Mit dem "nicht überbewerten" hast Du einerseits sicher recht, aber durch die offizielle Einzel-Siegerehrung wird die Einzelwertung nun mal recht hochgehängt. Da fühlt es sich nicht so gut an, mit einer 10:0-Bilanz im vorderen PK auf Platz 2 oder 3 zu stehen und auf dem Podest über einem lacht ein Kind, das im hinteren PK bei besserem Satzverhältnis zwar ebenfalls 10:0 gespielt hat aber normal keine Chance gegen das PK1-Kind hat.
Ich finde, wenn man eine offizielle Einzelwertung macht, dann sollte sie gerechter sein. Eine Trennung nach PK1/PK2 wäre vielleicht neben meinem Vorschlag von oben eine Option, aber wenn ein Kind sowohl im 1. als auch im 2. PK gespielt hat (siehe Söhnholz/Jiang bei den A-Schülerinnen), dann wird das kompliziert.
Vielleicht ist das alles aber auch nicht so wichtig und man verbucht das ganze unter "das Leben ist halt manchmal ungerecht"
Hallo Leute,

muss als Insider und intensiver regelmässiger Beobachter der Scene (jedoch nicht dieses Forums) jetzt mal "obacht" sagen und grundsätzlich auch mal an den Sportsgeist (der leider auch beim Tischtennis anscheinend , nun ja so gesagt, leider immer mehr" in den Hintergrund tritt") generell appellieren ... . Und mir mal Luft machen, wenn ich schon mal Zeit habe und mal hier bin ... .



Zunächst kann ich nicht verstehen, warum es sooo "schlimm" ist, wenn SpielerInnen, die auf dem Papier "normal" (was ist schon "normal?") nicht mit einem Sieg (bzw. mit einem niedrigeren Erfolgsquotienten) eingerechnet sind, dann doch besser abschneiden als gedacht (oder sogar erhofft?). Ist doch schön, sonst wird es doch auch irgendwie langweilig, wenn immer dieselben "zu sehen sind". Mann, es ist halt nicht alles berechenbar im Leben! AUnd das ist gut so! Und es ist meiner Auffassung nach ärmlich, wenn man nicht in der Lage ist, zu akzeptieren, dass halt andere als "das persönliche Favoriten-Lieblingskind" -aus welchen Gründen auch immer- nicht "besser" ist, aber nun einmal mit einem besseren Satzverhältnis am eigenen EGO -und nicht vorrangig an dem des Kindes!-kratzt ...

Außerdem gab es ja bei der Wertung den Faktor, dass bei einer Niederlage im PK2 2 Punkte abgezogen und im PK 1 "nur" 1 Punkt abgezogen wurde. Das ist wohl bei der gesamten Diskussion bezüglich der Gerechtigkeit der Einzelwertung -freundlich gesagt- "vergessen" worden... . Was natürlich meiner Meinung nach schon ein anderes Licht auf die angebliche "totale Ungerechtigkeit" wirft.

Auch die Kinder (ja, das sind sie wirklich noch, auch wenn manche Eltern und Funktionäre alles dafür tun, dass einzelne mehr als "Ergebnismaschine" instrumentalisiert werden), die NICHT mit dem Tischtennis "verheiratet" und denen auch noch andere Dinge neben der Schule wichtig sind, haben doch einen Anspruch darauf, die Chance zu haben, sich zu verwirklichen und Erfolgserlebnisse einfahren zu können, oder? Und: Freut Euch doch darüber, dass es so ist und nicht noch mehr Kinder -auch wegen des EGO-Trips der "Erziehungs- und Aufsichtspersonen" bereits aufgehört haben und lieber einen anderen Sport machen (diese Strömung ist ja bereits da und wird immer stärker). Sonst kann man die Förderung vor allem in sportpsychologischer Hinsicht glatt vergessen und mit der eingesparten Zeit und dem eingesparten Geld was anderes anstellen ("der Fisch stinkt vom Kopf zuerst!"). Und es ist fies gegenüber den vielen ehrenamtlichen Mitstreitern, die wirklich, ohne finanziellen Anreiz bzw. ohne finanzielle Forderungen ihrerseits, viel Herzblut und Engagement einfließen lassen und vor allem an der Basis die Grundlagen schaffen.

Mein Rat: Einfach mal "die Kirche im Dorf lassen", mal über das oben Gesagte nachdenken und beherzigen! So, jetzt geht es mir besser ... .

Und: Schönen Sonntag noch an Alle, die das heute lesen.
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