Seine Ausführungen zum Herr Klingenstein dort überzeugen mich nicht sonderlich. Und dass in der BStU (Stasi-Unterlagenbehörde) im Laufe der Jahre wohl eine ganze Reihe von belastenden Akten verschwanden, ist ja nichts Neues.
Bezeichnend ist jedenfalls, dass Klingenstein im Jahre 2008 vor dem Oberverwaltungsgericht als Zeuge vorgeladen war - und eben Gysi diese Anhörung platzen ließ, indem er kurz vorher seinen Berufungsantrag zurückzog.
Dabei wäre dies doch eine gute Gelegenheit gewesen, diesen Zeugen ausführlich zu befragen und so u. U. mögliche Widersprüche aufzudecken.
Aber nein, der gute Gregor kniff lieber und machte einen Rückzieher - bevor bei einer solchen Befragung am Ende noch mehr Belastendes rausgekommen und aktenkundig geworden wäre...
´