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Rücktritt des Kreissportwartes
Werte Sportkamerad(inn)en,
die Grenze des Zumutbaren ist für mich überschritten.
Einerseits werden seitens des HTTV Erwartungen (z.B. Einarbeitung in Turniersoftware, Datenerfassung, ganztägige Turnierleitung) an einen Kreissportwart gestellt, die ich nicht erfüllen möchte oder aus gesundheitlichen Gründen nicht erfüllen kann.
Andererseits gibt es immer wieder vollkommen überraschende Änderungen von Regeln bzw. Regelauslegungen, die ich nicht nachvollziehen und den Vereinen auch nicht erklären kann.
Letzte Woche konnte ich im Handbuch eine weitere, während der laufenden Verbandsrunde wirkende Regeländerung (SPV zur Rückrunde) nachlesen, die sich zudem auch noch auf die Aufstiegsregelung der laufenden Runde auswirkt. Meine diesbezüglichen Hinweise (Leserbrief im Plopp, Mail an HTTV) im Juni wurden leider ignoriert.
Ich bedanke mich für die sehr gute, äußerst kollegiale Zusammenarbeit im Kreisvorstand. Es tut mir Leid, wenn jetzt der Eindruck entsteht, als ob ich die anderen Vorstandsmitglieder im Stich lassen würde. Bereits bei meiner (nicht ganz freiwilligen) Wahl im Juni 2010 hatte ich darauf aufmerksam gemacht, dass ich nur in begrenztem Umfang zur Verfügung stehen kann. Nun sind immer mehr Aufgaben/Anforderungen dazu gekommen und parallel habe ich den Spass (siehe oben) an diesem Ehrenamt verloren.
Schade, dass sich dies so entwickelt hat.
Ich bedanke mich bei den Vereinen für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.
Es wird sicher nicht leicht einen Nachfolger zu finden, der das komplette Aufgabengebiet übernimmt. Aber wenn man die verschiedenen Aufgaben des Kreissportwartes in überschaubare, zumutbare Häppchen aufteilt, finden sich in den Vereinen sicherlich ein paar Tischtennisinteressierte für die Mitarbeit im Kreisvorstand.
Mit der Bitte um Verständnis
Ulrich Schultheis
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