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AW: Sinn halbgriffiger antis?
Griffige Antis sind unempfindlicher gegenüber Schnitt als normale NI-Beläge und können weniger Schnitt erzeugen, im Vergleich zu glatteren Antis können sie aber mehr Schnitt z.B. in der langen Abwehr oder Schupf erzeugen, außerdem wird ein längeres Führen des Balles ermöglicht, bis hin zum (Pseudo-)Topspin. Dadurch sind sie im Vergleich zu glatten Antis schnittemfindlicher, haben aber durch die Griffigkeit je nach Spielstil mehr Kontrolle, sind weniger winkelanfällig usw. Allerdings gibt es dafür auch kaum Störwirkungen. Die Übergänge zu Einsteigerbelägen oder gar Kaufhausbelägen sind hier und da fließend. Teilweise ist es einfach das gezielte Anbieten und Halten bestimmter Spieleigenschaften, die es sonst nicht ab Werk gibt, sondern erst durch ein Abspielen erzeugt werden müssten, was dauert und unzuverlässig ist. Beispiele wären Meteor 835 oder Friendship 804.
Sie bieten sich zum Beispiel für Spieler an, die über Spinvariationen agieren ("US des Antis wird über-/unterschätzt") oder den Ball gerne führen und "drücken" und beim Block nicht so winkelanfällig sein möchten.
Geändert von Setz-It (10.10.2011 um 13:41 Uhr)
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