Zitat:
Zitat von Joachim Voigt
Richtig waere wenn diese "Dopingfaelle" mal dazu fuehren wuerden gewisse Dopingregeln und -verfahrensweisen zu ueberdenken. Diese Regeln gelten naemlich nicht nur fuer Contadors, Soccer Player und Ovtcharovs die locker sechs oder gar siebestellige Euro-Betraege pro Jahr mit ihrem Sport verdienen sondern zum Beispiel auch fuer den semiprofessionellen Paralympicsteilnehmer der nun definitiv ueberhaupt keine Chance hat sich davor zu schuetzen oder nachher frei zu kaempfen. Das kann es definitiv nicht sein.
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Damit hast du völlig Recht, aber ich befürchte, dass sich nichts ändern wird. Verfolg mal den Fall Pechstein: Medizinisch nachweislich "freigesprochen", gerichtlich trotzdem verurteilt.
Das ist natürlich das krasse Gegenteil, während die einen nachweislich falsche Substanzen im Körper haben und nicht gesperrt werden, werden andere gesperrt, obwohl sie nachweislich nichts gemacht haben. Oder wie im Fall Contador wird das Verfahren seit über einem Jahr in die Länge gezogen. Ein Contador kann sich das finanziell vielleicht leisten, aber ein Sportler einer finanziell schlechter aufgestellten Sportart geht daran zugrunde.
Eigentlich müsste es so aussehen:
1. Sperre nur bei einem definitiven Beweis nach einem Verfahren, welches in einer festgesetzten Zeit abgeschlossen wird
2. Sperre ausschließlich durch internationale und nicht nationale Verbände (siehe spanischer Spitzensport)
3. Keine Sperre aufgrund von (unzureichenden) Indizien (geringe Kontamination mit Clenbuterol, erhöter Retikulozytenwerte,...), meiner Meinung nach kann man es nicht verantworten auch nur einen Sportler zu Unrecht zu verurteilen.
Dadurch gehen einem vielleicht schwarze Schafe durch, meiner Meinung nach ist das aber die bessere Lösung (im Sinne des Sports/ Sportlers)