... nun gebe ich auch mal meinen Senf dazu zur Eingangsfrage ...
Selbst habe vor ca. zweieinhalb Jahren begonnen, mein Spiel auf Abwehr umzustellen. Ein Hauptgrund bestand darin, dass ich schon immer Schwierigkeiten mit dem Spielaufbau hatte und ich insbesondere bei gegnerischem Aufschlag etwas das Tempo rausnehmen wollte.
Ich merkte aber auch, wie ich durch die Umstellung einen Motivationskick bekam und meinen persönlichen Aufwand entsprechend anpasste.
Und es stimmt: Beim Umstieg auf Abwehr ändert sich die Koordination, und die Anzahl der Schlagtechniken, die man können sollte, verdoppelt sich tatsächlich in etwa. Ich nahm eine Halbserie lang nicht an den Punktspielen teil, um mich in aller Ruhe umzustellen.
Es gab Phasen, in denen ich ernsthaft an meinen Entschluß zweifelte. Aber ich hielt durch. Und mittlerweile kann ich ziemlich gut mit den Noppenaußen umgehen und habe sehr viel Freude an meinem Spielsystem. Mein Spiel ist ziemlich flexibel - je nach Gegner und Spielsituation blocke ich am Tisch oder spiele Abwehr. Und selbstverständich nutze ich nahezu jede Gelegenheit, aktiv zu punkten - sei es durch VH-Topspin oder Noppenaußenwisch. Und den Schläger drehen tue ich auch. Mein Spiel ist insgesamt kreativer geworden.
Und ich habe mich in der Zwischenzeit um ca. 3 Spielklassen verbessert. (Von Kreisliga zur Landesliga.)
Und: ES MACHT SPASS!!!!!!
Zu guter Letzt:
Ab und zu schnappt sich einer aus meinem Verein meinen Ersatzschläger und daddelt damit ein bisschen rum

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