Einzelnen Beitrag anzeigen
  #1244  
Alt 08.11.2011, 12:43
User 17544 User 17544 ist offline
...
Foren-Urgestein - Master of discussion ***
 
Registriert seit: 02.08.2006
Beiträge: 11.720
User 17544 ist zur Zeit noch ein unbeschriebenes Blatt (Renommeepunkte ungefähr beim Startwert +20)
AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB

Zitat:
Zitat von Javaguru Beitrag anzeigen
Streng genommen gibt es eigentlich keinen Toleranzbereich, in den Regeln A 4.3 steht nichts von Toleranzen.
Nee, da nicht, aber in den Richtlinien zur Schlägerkontrolle

Da ist allerdings auffällig, dass Toleranzen nur für Sandwichbeläge gewährt werden. Belgsdickemessungen für OX-Beläge werden weder beschrieben noch sind dafür Toleranzen vorgesehen. Seltsam...

Zitat:
Zitat von Javaguru Beitrag anzeigen
Aber mich wundert auch, wieso bei den NI-Belägen eine Dicke bis 4,04mm iO ist*, bei den NA aber nur bis 2,02mm statt 2,04mm gehen soll.
Eine offizielle Toleranzangabe für OX-Beläge gibt es wohl nicht - jedenfalls finde ich keine, auch nicht auf der ITTF-Seite in den diversen offiziellen Dokumenten. Scheint es also wirklich nicht zu geben

Demnach sind 2,02mm bei OX-Belägen wohl unzulässig


Zitat:
Zitat von Javaguru Beitrag anzeigen
* 4,04 ist auf eine Nachkommastelle gerundet noch 4,0mm, ab 4,05mm sind es dann 4,1mm
Ist das deine eigene Erklärung für den Toleranzwert von 4,04 mm bei Sandwichbelägen, oder ist das eine offizielle Erklärung für den Toleranzwert?

Ich persönlich bin ja der Meinung, dass man stehts die Kirche im Dorf lassen sollte. Auch die präzisesten Messgeräte haben Messungenauigkeiten, die meist auch angegeben werden. Die angegebene Messungenauigkeit sollte meiner Meinung nach immer zu Gunsten des "Angeklagten" als Toleranzgrenze angenommen werden.

4,04 mm bei Sandwichbelägen stellt eine Überschreitung von 1% dar. Nicht wirklich viel, wie ich meine. Dieser eine Prozent sollte dann auch mindestens für OX-Beläge gelten!

Dazu kommt, dass das zur Belagsdicke genutzte Messgerät mit einer Messspitze arbeitet. Diese Messspitze wird auf ein relativ weiches Material, dem Holz, aufgesetzt. Zumindest für mich ist es sehr schwer vorstellbar, dass es bei Messungen auf 100stel mm nicht zu vorprogrammierten Messungenauigkeiten kommt, da die Messspitze sicher auch mal - je nach Holzart - ein bis x 100stel mm ins Holz "eindringt".

Ich gehe bei Messungen auf 100stel mm von Gummi auf Holz eigentlich davon aus, dass es grundsätzlich sehr schwer sein wird zwei mal das selbe Messergebnis zu erzielen - auch wenn man sich noch so viel Mühe gibt...
Mit Zitat antworten