|
AW: Richtlinie zur Schlägerkontrolle im DTTB
Was ist denn daran konstruiert? Das ist doch hier genau der mögliche Fall, ein Spieler klebt ein Noppengummi, das wahrscheinlich eigentlich dünn genug ist, ungleichmäßig auf und schrammt knapp am zulässigen Dickenschnitt vorbei, jetzt regen sich alle darüber auf, dass wegen ein paar Hundertstel zuviel ein Fass aufgemacht wird, anstatt mal nachzufragen, ob die Klebeschicht an verschiedenen Stellen nicht vielleicht mehrere Zehntel mm oder sogar mehr unterschiedlich dick war...
Ich kann doch trotzdem einen oberflächlich ebenen Belag haben, für den das trotzdem gilt, z.B. wenn die Klebeschicht von einer Seite zur anderen kontinuierlich dicker wird, an einem Rand ist die Noppe regulär OX, am anderen Rand habe ich noch nen Millimeter dick Latexkleber drunter. Kann man sich auch mit einem keilförmigen Schwamm vorstellen... Eine Seite Noppen verlängert mit superdünnem Schwamm, andere Seiten kurze Noppen mit superdickem Schwamm und im Schnitt ist alles okay und der Belag ist trotzdem eben.
Ist es schlimmer, wenn ein Belag an jedem Messpunkt ein paar Hundertstel zu dick ist, oder ist es schlimmer, wenn ein Belag in einer Region einfach mal mit einem halben Millimeter oder mehr deutlich zu dick ist, und dafür an anderen Stellen dünner? Ich tippe mal, dass die Messung eigentlich für zufällig streuende Messwerte um einen gemeinsamen Mittelwert ausgelegt ist und nicht für tatsächliche lokale Dickenunterschiede.
|