Zitat:
...das beste Gefühl, die beste Rückmeldung aller Hölzer die ich jemals gespielt habe. Nicht zu weich und man merkt wirklich, wo man den Ball getroffen hat!
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Dann hat vermutlich Patrick Saive hinter den Kulissen bei der Entwicklung mitgewirkt. Denn der galt jahrelang als Belgiens fanatischster Stigaspieler & -sammler. Hat selbst bevorzugt Serien aus den frühen und mittleren 60er Jahren vertraut, u.a. ein altes Ehrlich gespielt. Während der gute Jean-Michel lange Zeit mit einem flotteren doch deutlich weniger gefühlvollen Joola Carbon-Teil aus den 80er Jahren unterwegs war.
Grundsätzlich darf man es den Stiga-Leuten schon zutrauen, nach rund 40 Jahren und unter aktuell mehr als 20 verschiedenen Holztypen mit häufig ebenso exotischen wie größtenteils überflüssigen Furnierkombinationen (dies gilt freilich auch für Butterfly, Donic, Andro, Joola sowie so ziemlich alle anderen Hersteller, die ihre Modellpalette ebenfalls locker um gut 70 Prozent reduzieren könnten - ohne Qualitätseinbußen) tatsächlich ein Modell kreiert zu haben, dass an die besseren pre-1973-Modelle entfernt rankommt.
Wenn dann noch irgendwann die Proportionen und das Gewicht stimmen - eine Variante mit größerem Blatt und tiefer gesetzten Griffschalen; zwischen 92 bis 96 Gramm, gehört unbedingt auch ins Programm - dann könnte ich ausnahmsweise einmal über einen vielleicht vertretbaren Testkauf nachdenken...
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