Thema: Spielklassen
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Alt 02.03.2001, 17:42
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Wir in Bremen scheinen da wohl eine Ausnahme zu bilden. Bei uns gibt es (noch) eine persönliche Spielstärke-Einstufung. Dies hat einige gewichtige Vorteile, insbesondere ist der Spieler unabhängig von der Spielklasse in der er spielt. Dies ist jedoch nur für offizielle Veranstaltungen relevant. Kreismeisterschaften spielen dann die D und E-Spieler untereinander aus, in der nächsten Stufe spielen die C-Spieler/innen unter sich, anschließend die B-Spieler/innen. Die Landesmeisterschaften sind nur für A-Spieler/Innen offen. So kann man sich bei hohem Lernerfolg theoretisch (!!!) von der Kreismeisterschaft zur Landesmeisterschaft durchspielen.
Die Einstufung wird vor jeder Saison neu vorgenommen. Dabei gibt es für die Spielklasse, in der man zuletzt gespielt hat eine Grundpunktzahl und für gewonnene Spiele einen Bonus bzw. einen Malus für verlorene Spiele.
Diese "Entkoppelung von Spielklasse und Spielstärke" führt jedoch dazu, daß es eine relativ hohe Zahl von A, B und C-SpielerInnen gibt, und nur eine sehr geringe D- und E-Spieleranzahl. Ob dies gut ist, weiß ich nicht.
Dieses Punktesystem hat extreme Schwächen, so wird ein Spieler mit der Bilanz von 10:10 genauso bewertet wie ein Spieler in der gleichen Liga, der 1:1 oder gar 0:0 geschafft hat.
Also Zusammenfassung: Das bei uns praktizierte Spielstärken-Einstufungsprinzip hat Vorteile, ist jedoch nicht immer aussagekräftig.

So weit ich weiß, ist ein solches Spielstärke-Einteilungssystem sogar vom DTTB vorgeschrieben. Wo dies steht weiß ich nicht, man hält es mir aber immer vor, wenn ich Änderungen an unserem System vorschlage ...

Jörn
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