Folgende Situation: Eines meiner Einzel wird während der Gruppenphase (4er-Gruppen) falsch eingegeben, weil das Ergebnis auf dem Spielzettel missverständlich eingetragen war (Fehler meinerseits), sodass ich statt Gruppenerster oder -zweiter als 3. dastehe.
Als ich mich kurz nach Aushängen des KO-Systems bei der Turnierleitung beschwere, dass etwas nicht stimmen könne, wird die Lage überprüft und mir mitgeteilt, dass es nicht mehr möglich sei, die eingetragenen Ergebnisse wegen der Turniersoftware zu ändern. Die Folge ist, dass ich ausscheide und der eigentliche Gruppendritte weiterkommt.
Hätte es wirklich keinerlei Möglichkeiten gegeben das Ergebnis aus der Gruppenphase noch zu verändern?
Außerdem wird mir mitgeteilt, dass ich beim Südbadischen Tischtennisverband Protest einlegen könne.
Nun lese ich aber folgendes in der Sportordnung des Verbandes:
Zitat:
16.1.1 Proteste bei Turnierveranstaltungen
Proteste bei Turnierveranstaltungen sind bei der zuständigen Stelle einzulegen.
Dies kann sein:
• der Oberschiedsrichter ( siehe 3.1.2 der TT - Regeln B )
• das Turnier-Schiedsgericht.
Weitere Einsprüche sind nur nach 3.3.4 der TT-Regeln B möglich.
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Habe ich also meine Chance, Protest einzulegen bereits vertan? Und wenn ja, müsste ich nicht auf das Zitierte von der Turnierleitung hingewiesen werden?