Zitat:
Zitat von Brett13
Ich hab' mir mal sagen lassen, dass bei der Ausbildung zum Schiedsrichter stets betont wird, dass der TT-Sport selbst und die Akteure im Vordergrund stehen sollen und deshalb jeder Schiedsrichter dazu angehalten wird, sich nicht selbst in den Vordergrund zu stellen. Er soll sachlich bleiben, dafür Sorgen, dass der Sport angemessen repräsentiert wird und Entscheidungen auf Grund der bestehenden Regeln mit den gegebenen Hilfsmitteln - die bei einem Meisterschaftsspiel in der OL/RL nun mal begrenzt sind - treffen
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Das ganze Thema ist ja furchtbar ausgeufert, aber DAS hätte ich nicht besser formulieren können (nicht herablassend gemeint). Genau so bilden wir z.B. in Bayern unsere Schiedsrichter aus, und die Tatsache, dass in diesem Thread keine Probleme aus dem BYTTV berichtet werden, freut mich schon mal sehr und scheint uns Recht zu geben ...
@Pinguin: Ich interpretiere RLO E 5.6.2 exakt so wie Du, und zwar genau mit der Begründung. Das ganze zielt wohl nur auf die OL-Sonderregelung ab ("früher ohne OSR -> weiter ohne lizensierten OSR"), die noch bis Saisonende gilt - insofern auch kein Widerspruch zu Noppenzar. Umsomehr sollte jeder Verband eine klare Linie haben, die er seinen SR beim Umgang mit dieser Macht in Sachen Beläge empfiehlt.
@Noppenzar: Du kannst einen SR nicht auf Schadenersatz verklagen, sondern höchstens den Verband, der den SR eingesetzt hat. Der haftet nämlich für seine Funktionäre, sonst würden die ja nie mehr eine einzige umstrittene Entscheidung treffen, auch nicht solche, die Dir zu Gute kommen.