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Alt 20.10.2003, 17:33
erwin20 erwin20 ist offline
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Re: Bis 11 ist genial

Zitat:
Zitat von Rudolf Endres
Man kann die sportliche Entwicklung nicht ungeschehen machen. Dies gilt auch für das Frischkleben. Man kann nur versuchen die gesundheitlich bedenklichen Nebenwirkungen zu bekämpfen.
Die angesprochenen 20% weniger Ballwechsel werden von den meisten Spielern nicht wahrgenommen. Ich habe zwar auch lieber bis 21 gespielt, komme aber mittlerweile mit der 11 (rein gefühlsmäßig) sogar besser hin.
Die Entwicklung hat man in gewisser Hinsicht doch zurückgedreht. Gleichfarbige Beläge wurden verboten. Das Spiel "zerstörende" Noppen-Außen-Beläge wurden verboten. Es hat sich doch gezeigt, dass man sehr wohl reagieren konnte. Die Bälle sind ja auch vergrößert worden. Dies dürfte schon fast mehr Einfluss haben, als der Frischklebe-Effekt. Wenn keiner mehr frischkleben darf, ist die Chancengleichheit doch hergestellt.

Das Problem bei den kurzen Sätzen ist: Die Fronten sind teilweise so verhärtet, dass sicher kein Funktionär eingestehen wird, übers Ziel hinausgeschossen zu haben. Wenn die TT-Oberen über ihren Schatten springen könnten, wäre doch die bereits angesprochene Satzlänge von 13 Punkten als Kompromiss vorstellbar. Die erforderliche Punktzahl für den 3-Satz-Sieg wäre dann mit 39 nahe an den früheren 42.
Und die Aufschläge beim Doppel wären auch wieder symmetrisch. An die jetzige Asymmetrie hat wahrscheinlich bei der Einführung der 11er-Sätze keiner der Hüter der Regeln gedacht.
Bezüglich einer Nachkorrektur dieser Regel fällt mir aber leider nur noch der Satz ein mit "Zacken aus der Krone".
Erwin
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