Interessantes Thema.
Ich verstehe dich so, dass du bei KSL-artigen Konstruktionen (weiche Decke, hohe Biegesteifigkeit) gegenüber traditionellen Designs (härtere Decke, dafür aber elastischer) Vorteile beim Schuss (Präzision) siehst, bei den traditionellen Hölzern eher Vorteile bei harten Spins.
Ich hatte seinerzeit die Erfahrung gemacht, dass sich Balsa als Kernholz (mit längsliegender Faser) stark dämpfend auf die Spieleigenschaften auswirkt, und habe deshalb auf Balsa Stirnholz umgestellt. Von daher kommend, befürchtete ich, ein weiches Deckfurnier könnte in eine ähnliche Richtung gehen. Aber diesbezüglich scheint es ja beim KSL (1 mm Abachi) oder KSA (0.8 ? Hinoki) keine Beanstandungen zu geben.
Für deinen 3(+2)-schichtigen Abachi/Aramid/Redwood Aufbau bin ich optimistisch. Ich kann mir nicht vorstellen, wozu die Sperre bei Hölzern mit
epoxidharzverleimten Fasern nützlich sein könnte. Verzug ist hier wohl kein Thema und die Torsionssteifigkeit (Sweetspot) wird durch die Faser sichergestellt.
Übrigens, der Zusammenhang zwischen Biegesteifigkeit und Eigenfrequenz gilt für geometrisch ähnliche Blattformen, gleiches Griffdesign und gleiches Gewicht - unterschiedliche Gewichte lassen sich aber einfach umrechnen.