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Zitat von HotDog
Ich habe immer wieder von vielen Leuten gehört, bis 21 wäre besser, weil hie rmeist der gewinnt, der auch "besser" ist. Außerdem würden viele bei 21 viel offensiver spielen, weil ein paar verlorene Punkte nicht so viel ausmachen.
Dabei ist es doch gerade anders herum: Verliere ich einen Satz knapp (d. h. 2 Punkte Unterschied) ist bei 21 schon das halbe Spiel verloren, bei 11 noch fast nichts. Da man jetzt 3 Sätze gewinnen muss, sollte am Ende doch der "Bessere" gewinnen, andersfalls war man einfach nicht besser. Ein Satz glücklich gewinnen - ja, einen zweiten - ok, aber drei ... da ist es wahrscheinlicher 2 21er-Sätze glücklich zu gewinnen.
Würde sich die ITTF entschließen wieder bis 21 zu spielen, hätte ich arge Probleme damit.
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Ich muss zumindest in meiner Liga feststellen, dass die kurzen Sätze eher zu einer offensiveren Spielweise geführt haben. Mehr ex und hopp!
Es wird viel mehr die Flucht nach vorne angetreten. Außer im Entscheidungssatz wird oft schon bei einem Rückstand von z.B. 6:1 der Satz aufgegeben, was den Spielablauf dann nochmals beschleunigt. Viele nehmen sich nicht mehr die Zeit, ihr Spiel in Ruhe aufzubauen.
Wenn man auf das Glück zurückkommt, darf man vor allem in den unteren Ligen z.B. die Netzroller und sonstige Duselbälle nicht außer acht lassen. Jeder Kartoffel zählt jetzt quasi doppelt, da ein Glücksball jetzt schon fast 10% eines Satzes "wert" ist.
Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass es bei 21 wesentlich schwieriger war, gegen einen eigentlich stärkeren Gegner zu gewinnen, als jetzt. Die Wegstrecke bis ins Ziel war einfach länger.